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Salzkammergut

Verletzte nach Unfällen mit Sommerreifen

27. November 2021 14:37 Uhr

In Altmünster stürzte am Freitag ein Auto 40 Meter in die Tiefe.

ALTMÜNSTER, ATTNANG-PUCHHEIM. Die ersten Schneefälle dieses Jahres wurden zwei Autolenkerinnen in der Region, die mit Sommerreifen unterwegs waren, zum Verhängnis.

Auf der Reindlmühl-Bezirksstraße kam Freitagmittag ein PKW mit Sommerreifen bei der Talfahrt vom Gmundnerberg von der Straße ab und stürzte etwa 40 Meter in die Tiefe. Das Fahrzeug kam in einem Bachbett, das wenig Wasser führte, zu liegen. Die Lenkerin kam mit leichten Blessuren davon. Die Freiwillige Feuerwehr Altmünster wurde für die Bergungsarbeiten zu Hilfe geholt. Rund 20 Einsatzkräfte standen bei starkem Schneefall im Einsatz und halfen mit, den verunglückten PKW aus dem Wald herauszubringen. Für die Bergungsarbeiten musste die Bezirksstraße immer wieder einseitig gesperrt werden.

Am Freitagabend kam es im Gemeindegebiet von Attnang-Puchheim zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Eine 36-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr mit ihrem Pkw auf der schneebedeckten B1 Wiener Bundesstraße Richtung Vöcklabruck. Auf einem geraden Straßenstück verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam über die Fahrbahnmitte und kollidierte zunächst geringfügig mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Danach kam es zum Zusammenstoß mit dem dahinter entgegenkommenden Wagen einer 31-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck. Danach stieß die Unfalllenkerin auch noch mit einem weiteren entgegenkommenden Auto zusammen, gelenkt von einem 48-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck. Nach weiteren 120 Metern kam ihr Wagen schließlich zum Stillstand. Die 36-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert. Die restlichen Beteiligten blieben unverletzt. Am Pkw der 36-Jährigen waren trotz winterlicher Fahrverhältnissen lediglich Sommerreifen angebracht. Der bei ihr erfolgte Alkotest ergab 1,88 Promille.

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