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Salzkammergut

Stadtgemeinde Gmunden eröffnet einen Keramikladen

23. Juli 2021 14:12 Uhr

Bgm. Stefan Krapf und Projektleiterin Eva Fürtbauer vom Kulturamt der Stadtgemeinde

GMUNDEN. Das Geschäft, das im August beim Trauntor eröffnet wird, bietet zeitgenössische Keramik aus ganz Europa an und ist Miniversion des großen alljährlichen Töpfermarktes.

Es gibt viele Ideen und Konzepte zur Belebung der Gmundner Innenstadt und zum Abbau der Leerstände. Konkrete Projekte gibt es deutlich weniger. Hier geht die Stadtgemeinde nun selbst voran und eröffnet Anfang August einen Keramikladen im ehemaligen Schuhgeschäft DELKA beim Trauntor. Auf rund 130 Quadratmeter Verkaufsfläche bietet die Stadt zeitgenössische Keramik an. Kunsthandwerkerinnen aus mehreren Ländern mieten dazu Regalflächen für ihre Ware an. Die Stadt hat zwei Verkäuferinnen angestellt – im ersten Jahr mit einer Förderung des AMS.

Möglich gemacht haben die Initiative auch Gmundens gute Kontakte in der Welt der Keramik. Durch den Österreichischen Töpfermarkt kennt die Kulturabteilung im Rathaus die Besten der Zunft in ganz Europa. Bei denen fand die Idee gleich großen Anklang. 13 KünstlerInnen aus Österreich und Deutschland sind vorerst einmal im Keramikladen präsent. Tendenz steigend. Auch heimischer Nachwuchs ist dabei wie etwa der junge Gmundner Keramiker Moritz Spiesberger. „Wir können dieselben hohen Qualitätskriterien anlegen wie beim Töpfermarkt“, sagt Eva Fürtbauer, die Keramikbeauftragte der Stadtgemeinde. „Man könnte auch sagen, dass wir jetzt eine ganzjährige Miniatur-Ausgabe des Töpfermarktes in der Innenstadt haben.“

Der Keramikladen verfügt im ersten Stock über so viel Lagerfläche und weitere Räume, dass sich darin in einem nächsten Schritt eine Übernachtungsmöglichkeit und eine kleine Keramikwerkstatt für Artists in residence einrichten ließen. Diese Vision von Arbeitsaufenthalten von Kunstschaffenden aus aller Welt verfolgt die Stadt auch mit Blick auf das europäische Kulturhauptstadtjahr 2024.

Einen maßgeblichen Teil der Investitionskosten deckt eine von EU, Bund und Land unterstützte LEADER-Förderung ab. Den laufenden Betrieb des Keramikladens übernimmt die Stadtgemeinde.

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