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Spitz hat mit Biomasse-Kraftwerk schon 182.000 Tonnen CO2 eingespart

18.Juni 2019

Seit 2005 wird der in der Firma Spitz bei der Lebensmittelproduktion notwendige Prozessdampf nicht mehr aus Öl, sondern aus Hackschnitzel erzeugt. Das Biomasse-Kraftwerk produziert jährlich rund 70.000 MWh Wärme und 4800 MWh Ökostrom. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 2,8 Millionen Litern Heizöl und 600 Tonnen Butangas. Umgerechnet konnte Spitz die jährlichen CO2-Emissionen in den vergangenen 13 Jahren um rund 182.000 Tonnen reduzieren.

Mehr als 1200 Lebensmittel gehen täglich aus dem Spitz-Werk in Attnang-Puchheim. Die Produktion dieser Waren benötigt entsprechend viel Energie, die Spitz seit Jahren vor allem aus erneuerbaren Quellen gewinnt.

Neben dem Spitz-Werk versorgt das Biomasse-Kraftwerk auch die Region Attnang-Puchheim mit Fernwärme aus erneuerbaren Ressourcen. Etwa 400 Wohnungen, Firmen und viele öffentliche Gebäude werden derzeit aus dem Fernwärmenetz der Fernwärme Attnang-Puchheim GmbH versorgt. Ein weiterer Ausbau im bestehenden Versorgungsgebiet ist geplant.

"Durch unser hauseigenes Biomasse-Kraftwerk leisten wir einen wesentlichen Beitrag dazu, die EU-Ziele für erneuerbare Energie und Energieeffizienz zu erreichen. Bis 2030 sollen demnach 32 Prozent des Energieverbrauches aus erneuerbaren Energien resultieren", erklärt Walter Scherb jun., Spitz-Geschäftsführer. "Heute stammen rund 50 Prozent der benötigten Energie aus dem Biomasse-Kraftwerk. Diese Zahl wollen wir in den kommenden Jahren nochmals steigern." Doris Lehr, Geschäftsführerin der Fernwärme, ergänzt: "Die enge Partnerschaft zwischen dem Lebensmittelunternehmen Spitz und der Fernwärme Attnang-Puchheim GmbH hat sich bestens bewährt."

Als Energieträger wird naturbelassenes Waldhackgut verwendet, das aus den Wäldern des Salzkammerguts und der näheren Umgebung stammt. "Durch die Nutzung österreichischer Biomasse anstelle importierter, fossiler Rohstoffe wird die regionale Wertschöpfung gestärkt. Die schon bestehende Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben als Lieferanten, zum Beispiel von Obst, Mehl oder Milch, wurde damit um Waldhackgut erweitert und sichert damit zusätzlich Arbeitsplätze in diesem Bereich. Konkret schafft es zahlreiche Arbeitsplätze, die etwa bei der Gewinnung des Energieträgers oder der Fertigung der Wärmeübergabestationen zum Einsatz kommen", erklärt Walter Scherb jun.

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