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Salzkammergut

Seewalchner Bürgermeister appelliert, sich testen zu lassen und hilft selbst mit

Von Gary Sperrer  05. Dezember 2020 00:04 Uhr

Seewalchner Bürgermeister appelliert, sich testen zu lassen und hilft selbst mit
Die Massentests laufen in Wien bereits, ab Freitag auch in Oberösterreich.

SEEWALCHEN AM ATTERSEE, LENZING. Gerald Egger wird Abstriche vornehmen: "Das ist mir eine gesellschaftliche Verpflichtung".

Von 11. bis 14. Dezember finden in Oberösterreich die angekündigten Corona-Massentests für die allgemeine Bevölkerung statt. Für Personen aus den Gemeinden Lenzing, Seewalchen und Schörfling ist das Kulturzentrum Lenzing Schauplatz dieser Testungen. Wie berichtet, kann man sich ab Montag über das Internetportal oesterreich.gv.at dazu anmelden.

Eine tragende Rolle bei der Durchführung in puncto Logistik, Nachschub und Entsorgung fällt der Feuerwehr und dem Roten Kreuz des Bezirks Vöcklabruck zu. Die Bereitstellung der Testkits übernimmt das österreichische Bundesheer.

"Die Aufgabenteilung wird so sein, dass sich die Gemeinden um die Anmeldung kümmern und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen", sagt Seewalchens Bürgermeister Gerald Egger (VP). Für die Teststraßen sei das Rote Kreuz zuständig. "Die Sanitäter bekommen noch einmal einen Spezialkurs für die Abstrichthemen."

Er selbst habe sich für diese Aufgabe als Sanitäter ehrenamtlich zur Verfügung gestellt, so Egger, der fast 20 Jahre lang beim Roten Kreuz tätig war. "Weil ich merke, dass mir das ein menschliches Anliegen ist und auch eine gesellschaftliche Verpflichtung. Ich war immer mit Herzblut Sani, war auch im Katastrophenhilfsdienst und habe dort die Ausbildungen bis zum Zugskommandanten." Er sehe seinen Einsatz gar nicht so sehr als Verpflichtung für ihn als Bürgermeister. Egger: "Man kann das aber gut verbinden, um sehr positiv darauf hinzuweisen, dass sich möglichst viele Leute testen lassen sollten."

Das Seewalchner Gemeindeoberhaupt rechnet vor: "Wenn von den 8,9 Millionen Österreichern 50 Prozent testen gehen, sind das nicht ganz viereinhalb Millionen. Wenn von denen nur ein Prozent Corona-positiv ist, ziehen wir innerhalb von wenigen Tagen 45.000 Positive aus der Infektionskette heraus, die dann niemand weiteren mehr anstecken." Allein wenn es dadurch zu einem "ruhigeren Weihnachten" komme, sei es das wert, zu den Tests zu gehen.

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Artikel von

Gary Sperrer

Lokalredakteur Salzkammergut

Gary Sperrer
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