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Scharnsteiner Flugrettungsstützpunkt: Mehr als 1000 Einsätze in einem Jahr

SCHARNSTEIN. Das Team des Notarzthelikopters Martin 3 kann über Unterbeschäftigung nicht klagen.

Scharnsteiner Flugrettungsstützpunkt: Mehr als 1000 Einsätze in einem Jahr

Das Team des Scharnsteiner Flugrettungsstützpunktes mit den Notarzthubschrauber Martin 3 Bild: Peter Sommer

Nach langen und schwierigen Verhandlungen eröffnete die Heli Austria GmbH am 17. März 2018 in Scharnstein ihren Flugrettungsstützpunkt mit dem Notarzthelikopter Martin 3. Genau ein Jahr später beweist eine stolze Bilanz die Notwendigkeit dieses Rettungsdienstes.

Unter den mehr als 1000 Einsätzen, die sich zu rund 60 Prozent aus konservativen (neurologisch, internistisch, gynäkologisch etc.) und zu knapp 40 Prozent aus chirurgischen Notfällen (Verkehrsunfälle, Polytraumen, Arbeitsunfälle, Sport- und Freizeitunfälle) zusammensetzen, waren auch 50 Einsätze mit Tau-Bergung sowie elf Tauchunfälle.

"Diese 1000 Einsätze wurden trotz Steigerung der Einsatzzahlen des ÖAMTC-Hubschraubers Christophorus 10 für das Jahr 2018 in Oberösterreich und den angrenzenden Bundesländern Salzburg, Steiermark und Niederösterreich durch das Team von Martin 3 zusätzlich übernommen und sehr oft lebensrettend für die Patienten ausgeführt", berichtet der leitende Notarzt des Stützpunktes Scharnstein, Boris Buck. "Natürlich ist dafür auch die Hilfe und Unterstützung der hiesigen Rettungsdienste, Polizei, Feuerwehr, Bergrettung und auch der Bevölkerung notwendig, und dies klappt tadellos."

Diese Zahlen würden eindeutig die Notwendigkeit des Notarzthubschraubers Martin 3 im Bereich des Salzkammergutes und in Oberösterreich belegen, sagt Buck und ergänzt: "Um weiterhin unsere Arbeit in diesem Flugrettungsstützpunkt reibungslos durchführen zu können, ist der Bau eines neuen Hangars samt Aufenthaltsräume für die Crew von Martin 3 am Flugplatz in Scharnstein für das Jahr 2019 in der Endplanungsphase." Erfreulich: Sowohl von der Gemeinde Scharnstein als auch von der Bevölkerung gebe es keinerlei Beschwerden gegen dieses Vorhaben.

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Artikel 15. März 2019 - 00:04 Uhr
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