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Salzkammergut

Panne bei Rekordversuch: Mit Vespa in Wolfgangsee gestürzt

Von nachrichten.at   15. September 2019 10:35 Uhr

Da flog er noch: Schachermayr soll in bis zu 75 Meter Höhe aufgestiegen sein, bevor der Wind drehte.

ST. WOLFGANG/STEYR. Zum dritten Mal in Folge endete ein Weltrekordversuch des Steyrers Günther Schachermayr anders als geplant.

Die Unglückssträhne von Stuntman Günther Schachermayr will nicht abreißen: Abermals endete ein Weltrekordversuch des Steyrers mit einem Unfall. "Mission Vespa Drachensteigen" hieß das waghalsige Unterfangen diesmal. Der 41-Jährige wollte auf seiner Vespa sitzend, von einem 380-PS-Sportboot gezogen mit einem Drachen in eine Höhe von 95 Metern aufsteigen. Dazu hatte die Firma Teufel Berger eigens Seile hergestellt, auch das Motorrad wurde für den Rekordversuch umgebaut. 

Doch schon beim Start kam es zu Problemen. "Mit einem Gewicht von 145 Kilogramm waren wir deutlich zu schwer. Ich schlug mit der Vespa am Wasser auf und habe mir eine Platzwunde zugezogen", sagt Schachermayr zu den Startschwierigkeiten, die das Team aber nicht davon abhielten, weiterzumachen. Die Zugmaschine beschleunigte mit voller Kraft, Schachermayr soll eigenen Angaben zufolge in eine Höhe von 75 Metern aufgestiegen sein. 

Ein Video zeigt den Vespa-Flug über dem Wolfgangssee

Dann aber drehte der Wind. "Mein Drachen begann an Höhe zu verlieren. Ich habe mich rechtzeitig von der Vespa gelöst und konnte mich in Sicherheit bringen", so Schachermayr. Ein Boot fischte den Stuntman aus dem See und brachte ihn an Land. Er kam ohne gröbere Verletzungen davon, sein Roller war allerdings nicht mehr zu retten. Das gesammelte Video- und Bildmaterial wird nun an Guinness Buch der Rekorde gesendet. so Schachermayr. 

Es ist bereits der dritte Rekordversuch in Folge, der nicht so endete, wie geplant. Im August wollte der Steyrer mit seiner Vespa einen Gschwindigkeitsrekord auf dem Wasser aufstellen. Nach einminütiger Fahrt stürzte er von seinem mit Kufen bestückten Motorroller und schlug mit 60 km/h auf dem Wasser auf. Dabei zog sich der Stuntman diverse Prellungen zu. 

Im Juni hatte Schachermayr versucht, mit einem Sack über dem Kopf und auf einem Rad so weit wie möglich durch einen Slalomparcours zu fahren. Durch den Stoffsack kam es zu einem Sauerstoffmangel, nach 279 Metern stürzte der 41-Jährige nach einer Vollbremsung auf den Asphalt am Flugfeld Laakirchen-Gschwandt. Er wurde leicht verletzt. 

Blind auf Vespa: Rekordversuch endete mit Unfall
Günter Schachermayr
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