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Salzkammergut

Nach neun Jahren wieder international

Von Gary Sperrer 16. Oktober 2019 00:04 Uhr

Gmunden Swans
Könnte heute den Unterschied machen: Gmundens neuer Schlüsselspieler Benedikt Güttl (rechts) beim 85:72-Auswärtserfolg am Sonntag in St. Pölten

GMUNDEN. Die Gmundner Swans empfangen heute im Alpe Adria Cup slowakische Topmannschaft.

Um 18.30 Uhr beginnt heute Abend in der Gmundner Volksbank-Arena die Alpe-Adria-Zweitrundenpartie der Basket Swans gegen den BC Levicki Patrioti, einen Topklub aus der ersten slowakischen Liga. Die Schwäne konnten ja in der ersten Runde einen sensationellen Auswärtserfolg im tschechischen Brünn erzielen. Heute wartet allerdings ein noch stärkeres Kaliber auf die Traunseestädter.

"Das Team aus der Slowakei ist vom spielerischen Potenzial weitgehend unbekannt, daher ist eine Einschätzung aktuell noch kaum möglich", sagt Richard Poiger vom Swans-Vorstand. "Wir erwarten mit Levicki Patrioti aber den wahrscheinlich stärksten Gegner in unserer Gruppe." Finanzchef und Vereinssprecher Harald Stelzer ergänzt im Wissen um die Stärke des Gegners: "Levicki war im Vorjahr Meisterschaftssemifinalist in der Slowakei."

Im Alpe Adria Cup spielen, auf vier Vierer-Vorrundengruppen verteilt, Teams aus Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Polen und Rumänien. Nach der Jeder-gegen-jeden-Gruppenphase steigen die jeweils Erst- und Zweitplatzierten ins Viertelfinale auf und kämpfen im K.o.-System um den Aufstieg in die Vorschlussrunde.

Mit Selbstsicherheit ins Spiel

Nach dem 84:79-Sieg im mährischen Brünn vor 14 Tagen und mit drei Siegen in drei Spielen der gerade begonnenen heimischen Meisterschaft gehen die Gmundner Schwäne mit Selbstsicherheit in die heutige Partie und damit in das erste internationale Heimspiel seit neun Jahren.

"Wir müssen konzentriert bleiben", sagt Stelzer, schon auch angesichts der sonntägigen Heimpartie (17 Uhr) gegen Klosterneuburg und damit vor dem Duell der beiden bisher in der österreichischen Superliga ungeschlagenen Teams. "In St. Pölten haben wir uns dauernd selber irgendwelche Eigenkörbe gelegt, indem wir viele Ballverluste hatten", bedauert Stelzer. Die heutige Begegnung mit den Slowaken auf internationalem Niveau sei vor allem eine Testpartie, wie das Ganze von den heimischen Zuschauern angenommen werde. Stelzer: "Es geht schon ein bisschen auch darum, die Swans-Fans zu motivieren, in die Halle zu kommen. Es ist die Nagelprobe der neuen Mannschaft."

Artikel von

Gary Sperrer

Lokalredakteur Salzkammergut

Gary Sperrer
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