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Salzkammergut

Mehr Schilder für historische Gebäude in Gmunden

10. Juli 2020 00:04 Uhr

Mehr Schilder für historische Gebäude in Gmunden
Gerhard Meingast will Gmundens Geschichte festhalten.

GMUNDEN. Zum 60-jährigen Bestandsjubiläum beschenken die "Freunde der Stadt Gmunden" die Öffentlichkeit.

Als 1961 eine Handvoll Gmundner den Verein "Freunde der Stadt Gmunden" gründeten, bezeichneten sie ihn als "Sammelbecken für alle positiven Kräfte ohne öffentliche Funktion, die zur Hebung von Ansehen und Ruf ihrer Heimatstadt aktiv beitragen". Seither hat der Verein viel geleistet. Von der Errichtung von Gedenkstätten bis zur Wiederinbetriebnahme des Dampfschiffes Gisela.

In den 70er Jahren beschilderte der Verein rund zwei Dutzend historische Gebäude im Stadtkern – darunter die beiden vormaligen Rathäuser. Anlässlich des 60-jährigen Bestandsjubiläums des Vereins im kommenden Jahr soll dieses Projekt jetzt fortgesetzt werden – dieses Mal aber auch erweitert um eine digitale Dokumentation.

"Aus Sicht des Musealvereins, mit dem wir eng zusammenarbeiten, gibt es noch 21 interessante historische Gebäude ohne jede Kennzeichnung", sagt Gerhard Meingast, ehemaliger Kaufmann und Stadtrat und jetzt einer der "Freunde der Stadt Gmunden". Meingast will es aber nicht bei diesen 21 belassen. Er bittet Gebäudebesitzer, sich bei ihm zu melden (g.meingast@aon.at), wenn sie vermuten, ihr Haus habe historische Relevanz.

Die Haustafeln werden von einem Gmundner Unternehmen hergestellt und mit einem QR-Code versehen. Dieser führt Interessierte auf eine Website, auf der sie weiterführende Informationen zum Gebäude erhalten. "Bis zum Kulturhauptstadtjahr 2024 werden wir die Website inhaltlich aber noch um vieles erweitern", kündigt Meingast an. "Wir möchten auch Künstlerpersönlichkeiten mit Bezug zur Stadt, Gmundner Industriekultur sowie historische Transportmittel wie Pferdeeisenbahn, Schifffahrt, Lokalbahnen und Seilbahn dokumentieren."

Unterstützt werden die "Freunde der Stadt Gmunden" dabei vom Musealverein, vom Tourismusverband und von der Kulturabteilung der Stadtgemeinde. Zugleich soll die Initiative zu einem LEADER-Projekt werden. Auf diese Art ließen sich Fördergelder von EU, Bund und Land generieren. "Um diese Finanzierung zu sichern, müssen wir aber wissen, wie viele Gebäude in Frage kommen", so Meingast. "Deshalb ist die Rückmeldung von Hausbesitzern wichtig." (ebra)

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