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Salzkammergut

"King of the Lake" regiert trotz Coronakrise weiter

16. September 2020 00:04 Uhr

"King of the Lake" regiert trotz Coronakrise weiter
Vorjahressieger Felix Hermanutz möchte heuer seinen Titel verteidigen.

SCHÖRFLING AM ATTERSEE. Europas größte Rad-Zeitfahrveranstaltung rund um den Attersee feiert am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum.

Einmal rund um den Attersee bolzen, bei komplett gesperrter Strecke: Das ist der Traum vieler Radsportler – einer, der am Samstag für 1300 Zeitfahrer beim ASVÖ-"King of the Lake" tatsächlich in Erfüllung geht. Die Veranstaltung feiert heuer ihr zehnjähriges Jubiläum.

Der heurige "King of the Lake" ist eine besondere Ausgabe. Denn um die Einhaltung aller bundesweiten Covid-19-Vorgaben zu ermöglichen, kommt es zu diversen Änderungen und Einschränkungen. Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, wurde am Procedere gearbeitet, so gibt es heuer das "Pre-Race Meeting" in Form eines Videos und eine strikte Abstandsregelung bei der Startaufstellung.

Aufgrund der aktuellen Vorschriften muss bei der diesjährigen Auflage auf das Festzelt verzichtet werden, auch die Essensausgabe ist nicht mehr möglich. Es wird laut Veranstalter aber eine "reduzierte Ausschank" geben. "Trotzdem sehen wir es als Lichtblick, dass wir das Rennen selbst, inklusive Siegerehrung und Expo durchführen können", sagt Erwin Mayer.

Der Startschuss fällt um 13 Uhr in Kammer. Als erster Bewerb steht das neue 10er-Mannschaftszeitfahren auf dem Programm. Direkt anschließend werden sich 105 gemeldete Teams den Sieg im 4er-Mannschaftszeitfahren ausfahren, ehe es an die Einzelstarts geht. Antreten wird dabei fast die gesamte heimische Elite (ausgenommen die Auslandsprofis), darunter Vorjahressieger und Lokalmatador Felix Hermanutz, der 2019 die 48 Kilometer rund um den Attersee in sagenhaften 58:56,84 Minuten bewältigte. Ebenfalls genannt haben der frühere Streckenrekordhalter Riccardo Zoidl, Lokalmatador und WM-Starter Tobias Bayer aus Strass im Attergau (U23-Staatsmeister im Zeitfahren), der in der heimischen Zeitfahr-Serie derzeit führende Daniel Auer oder Straßen-Staatsmeister Valentin Götzinger.

OK-Chef Erwin Mayer vom Veranstalterverein atterbiker.at: "Wir sind stolz, dass wir heuer trotzdem diese Veranstaltung durchziehen können. Es geht nur, weil wir alle an einem Strang ziehen und auch die Bezirksbehörde uns ermutigte, dieses Rennen unbedingt zu machen. Dass wir heuer ein so tolles Starterfeld haben, ist natürlich eine schöne Belohnung." (gs)

  • Zum Rennen am Samstag präsentieren die OÖN exklusiv einen moderierten Livestream ab 13 Uhr auf nachrichten.at
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