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Internationales Debüt für Steindl & Co.: "Heimvorteil ist für uns sehr positiv"

LAAKIRCHEN, GSCHWANDT. Faustball: Heute und morgen geht in der Sporthalle Laakirchen der Hallen-Championscup in Szene, dabei wollen die heimischen Paper-Girls als Gastgeberinnen eine Medaille holen.

Internationales Debüt für Steindl & Co.: "Heimvorteil ist für uns sehr positiv"

Laakirchens Schlüsselspielerin Carina Steindl in voller Aktion: Die Gschwandtnerin bildet mit Janine Brunner ein schlagkräftiges Angriffsduo. Bild: Franz Ketter

Die Faustball-Mädchen von ASKÖ Laakirchen Papier betreten ab heute beim Championscup vor eigenem Publikum gegen starke Teams aus Deutschland und der Schweiz erstmals internationales Parkett: In der Mannschaft des regierenden österreichischen Hallenmeisters steht Carina Steindl (23) aus Gschwandt. Die Schlüsselspielerin der Paper-Girls fiebert dem Großereignis mit Vorfreude entgegen.

 

Salzkammergut-Nachrichten: Ihr Team ist zum ersten Mal bei einem Großereignis auf dem Parkett. Was ist Ihr Minimalziel?

Carina Steindl: Eine Medaille.

Die ist realistisch?

Ja. Wenn wir unser Spiel so spielen, wie wir es draufhaben, dann wäre es auf jeden Fall möglich.

Erster Gegner ist der TSV Jona aus der Schweiz. Wie ist Ihre Einschätzung?

Das ist eine sehr kämpferische Mannschaft, die schon lange mitspielt und sehr viel Erfahrung hat. Die sind nicht zu unterschätzen. Aber soweit ich weiß, haben die Schweizerinnen in einem Halbfinale noch nie gegen Österreicherinnen gespielt, sondern immer gleich gegen die beste Mannschaft. Und das war immer Titelverteidiger Dennach. So gesehen sind sie sehr froh, dass sie einmal gegen eine Mannschaft aus Österreich spielen können. Aber Jona war auf jeden Fall das bessere Los, das wir ziehen konnten.

Wo sehen Sie die beiden deutschen Teams, die in der Vorrunde, gleichzeitig Halbfinale, gegeneinander antreten müssen? Ob im Finale oder im allfälligen Spiel um Platz drei, geht es dann gegen Dennach oder Nürnberg.

Gegen die wird es in jedem Fall schwierig.

Der Heimvorteil?

Der ist für uns sehr positiv, weil wir die Halle und das Umfeld schon kennen.

Gemeinsam mit Janine Brunner bilden Sie das Laakirchner Angriffsduo. Wie wichtig sehen Sie Ihre Position als "Schlägerin"?

Wir müssen die Punkte machen. Die anderen drei legen uns die Bälle vor, und wir sind die, die Punkte bringen müssen. Davon hängt im Endeffekt das Spiel ab.

Was hat Ihnen Ihr Trainer Dietmar Wohlfahrt an Anweisungen mitgegeben?

Wir haben unser Spiel analysiert, und aufgrund dessen werden wir sicher unser eigenes System spielen. Die direkten Angaben, die uns der Coach mitgegeben hat, werde ich natürlich nicht verraten. Aber anfangs werden wir so spielen, wie wir wollen. Und falls irgendetwas nicht klappen sollte, dann wird er uns sicher Vorgaben machen. Situationsbedingt.

Wie könnte man den Faustballsport noch populärer machen? Er führt ja ein Mauerblümchendasein im Vergleich mit Volleyball, ist aber hier Traditionssportart.

Sehr gute Frage. Das ist schwierig. Aber wir Frauen spielen im Jahr 2021 erstmals bei den World Games in Birmingham/Alabama in den USA mit, also bei den Weltspielen der nicht olympischen Sportarten. Bis dato waren immer nur die Herren dabei. Vielleicht gibt das unserer Sportart einen Popularitätsschub.

 

Programm für den Hallen-Championscup in Laakirchen

 

Der Hallen-Championscup ist ein europäischer Faustball-Pokalbewerb für Vereinsteams. Die stärksten Nationen – nicht nur in Bezug auf Nationalmannschaften, sondern auch im Vereinssektor – sind seit Jahren Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Entsprechend ist auch das Teilnehmerfeld in Laakirchen: Zwei der insgesamt vier Mannschaften kommen aus Deutschland (Titelverteidiger TSV Dennach sowie TV Eibach 03 Nürnberg), eine aus der Schweiz (TSV Jona) und eine aus Österreich (die Gastgeberinnen von ASKÖ Laakirchen Papier).

Alle vier Partien werden in der Sporthalle Laakirchen ausgetragen, gespielt wird auf vier Gewinnsätze bis elf Punkte.

Freitag, 17 Uhr: Eröffnung; 17.15 Uhr: Dennach–Nürnberg; 19 Uhr: Laakirchen–Jona. Samstag, 16 Uhr: Spiel um Platz 3, 18 Uhr: Finale. Anschließend Siegerehrung und Players-Party.

 

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Artikel Gary Sperrer 11. Januar 2019 - 00:04 Uhr
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