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Im Dach der 500 Jahre alten Kirche steckt der Wurm drin

LAAKIRCHEN. Pfarrkirche Laakirchen muss für 160.000 Euro saniert werden.

Im Dach der 500 Jahre alten Kirche steckt der Wurm drin

Das Kirchengebäude ist auch Wahrzeichen der Stadtgemeinde Laakirchen. Bild: Stadtgemeinde

Im Jahr 2017 entdeckten Experten bei einer Begehung des Dachstuhls der Laakirchner Pfarrkirche gravierende Mängel. Sie leiteten daraufhin eine genaue Untersuchung des rund 500 Jahre alten Gebälks ein. Das Ergebnis: Der Dachstuhl muss an mehreren Stellen ausgebessert werden. Mehr als 2000 Fachwerksknotenpunkte werden analysiert und bei Bedarf besser fixiert. "Außerdem ist die Holzkonstruktion vom Wurm befallen und muss deshalb begast werden", sagt Daniel Brandl, Baumeister der Diözesanfinanzkammer. "Die Arbeiten haben bereits im Jänner begonnen und dauern voraussichtlich noch bis Ende Februar." Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen rund 160.000 Euro. Ein Viertel davon übernimmt die Diözese Linz. Das Bundesdenkmalamt, das in die Planungen involviert war, hat ebenfalls eine Förderung zugesagt. Weitere Förderansuchen laufen bei der Stadtgemeinde und dem Land Oberösterreich.

Dennoch wird die Pfarre einen großen Teil der Kosten selbst aufbringen müssen. "Wir bitten daher alle Laakirchner, denen unsere Kirche, immerhin das Wahrzeichen der Stadtgemeinde, am Herzen liegt, um großzügige Spenden", sagt Norbert Schrüfer vom Finanzausschuss der Pfarrgemeinde.

Da die Sanierungsmaßnahme vom Bundesdenkmalamt genehmigt wurde, können alle Spenden steuerlich abgesetzt werden. Das Bundesdenkmalamt hat eine Projektnummer (A154) eröffnet. Alle Spenden, die für dieses Projekt beim Bundesdenkmalamt eingehen, werden an die Pfarre Laakirchen weitergeleitet. Es wurden auch spezielle Zahlscheine gedruckt, die mit dem nächsten Pfarrblatt verteilt werden und auch in der Kirche sowie im Pfarrbüro aufliegen.

"Es wäre großartig, wenn sich möglichst viele Bürger an der Rettung dieses einzigartigen Baudenkmals beteiligen würden – auch wenn sie der Kirche vielleicht nicht mehr so nahe stehen", sagt Schrüfer. Er und Laakirchens Pfarrer Franz Starlinger bedanken sich schon jetzt für die Unterstützung. 

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Artikel (ebra) 12. Februar 2019 - 06:04 Uhr
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