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Salzkammergut

Ideen für Vöcklabrucker Innenstadt: Gondel, Kochzimmer, Philosophencafé

Von Gerhard Hüttner   12. April 2019 00:04 Uhr

Ideen für Vöcklabrucker Innenstadt: Gondel, Kochzimmer, Philosophencafé
CIMA-Chef Stefan Lettner sammelte und ordnete die Ideen für eine attraktive Innenstadt.

VÖCKLABRUCK. 300 Teilnehmer bei der Zukunftskonferenz: "Spinnerte Ideen" und reizvolle Vorschläge.

"Wow! Mit dem hätten wir nicht gerechnet", war Stefan Lettner von der Beratungsfirma CIMA sichtlich vom Andrang zur "Zukunftswerkstatt Innenstadt" überrascht. 100 Teilnehmer wurden erwartet, gekommen sind tatsächlich rund 300! "Das hat’s noch nie gegeben in Vöcklabruck, dass 300 Leute drei Stunden über die Innenstadt nachdenken."

Ziel des ersten Abends der Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Agenda-21-Prozesses war es, Wünsche und Ideen der Stadtbewohner für eine attraktive Innenstadt zu sammeln. Coach Lettner appellierte an die Besucher, über den Tellerrand zu schauen und "auch spinnerte Ideen" zu haben.

In vier Arbeitsgruppen strömten dann prompt zahlreiche Vorschläge heraus: Für Gelächter sorgte die Idee, eine Seilbahn zwischen Bahnhof und Innenstadt zu errichten, ähnlich utopisch muten die Vorschläge für eine Straßenbahn in Vöcklabruck oder eine Tiefgarage an.

"Ich bin wirklich begeistert, welches Potenzial in Vöcklabruck schlummert", war Bürgermeister Herbert Brunsteiner (VP) erfreut. Als Hobbykoch gefiel ihm vor allem der Vorschlag für ein Kochzimmer am Stadtplatz, aber auch ein Philosophencafé findet er durchaus reizvoll.

Einleitend hatte Stefan Lettner die Situation der Städte beleuchtet, die zunehmend unter Druck geraten. Einkaufszentren auf der grünen Wiese, der Online-Handel und die veränderten Konsumgewohnheiten führten zu Problemen in den Innenstädten. Leerstände und Verlust der Nahversorgung sind die Folge.

In drei Workshops wird in den kommenden Wochen die Fülle an Ideen aufgegriffen. "Ziel sind knackige Initiativen und Projekte", erklärte Lettner. Bis Ende Juni will man auch eine Richtungsentscheidung für die Verkehrsregelung auf dem Stadtplatz finden. Bis zum Workshop am 8. Mai wird eine Checkliste abgearbeitet, was für eine Fußgänger- oder für eine Begegnungszone beziehungsweise für eine Mischform spricht. Im Juli wird diese Empfehlung dann im Gemeinderat beraten werden.

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