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Freude über INKOBA-Entwicklung

19. September 2022, 03:47 Uhr
Freude über INKOBA-Entwicklung
Hans Kronberger (Ex-Bürgermeister Kirchham), WKO-Gmunden-Bezirksstellenleiter Robert Oberfrank, Herbert Schönberger (Bürgermeister St. Konrad und Obmann INKOBA Salzkammergut Nord), Johann Mitterlehner (Bürgermeister Vorchdorf), Horst Gaigg (Geschäftsführer INKOBA Salzkammergut) Bild: WKO

BEZIRK GMUNDEN. Mittlerweile gibt es zwei Verbände im Bezirk Gmunden: "Die Zusammenarbeit funktioniert".

"Ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen im Salzkammergut sind die mangelnden Betriebsbauflächen." Dieser Satz war in den vergangenen Jahren immer häufiger zu hören. Gründe für diese Aussage waren die mangelnde Verfügbarkeit von Flächen sowie die hohen Aufschließungskosten. "Dank INKOBA verliert dieser Satz aber nun zunehmend an Bedeutung", ist Robert Oberfrank, Bezirksstellenleiter der WKO Gmunden, überzeugt.

Im Bezirk haben sich unterdessen zwei INKOBA-Verbände gegründet. Bei INKOBA Salzkammergut Nord arbeiten elf Gemeinden zusammen und bei INKOBA Inneres Salzkammergut neun. "Und die Zusammenarbeit funktioniert", zeigt sich Oberfrank erfreut über die bisherige Entwicklung. In den beiden Gemeindeverbänden werden Betriebsbauflächen für die Region entwickelt und darauf Betriebe angesiedelt. Sowohl die Kosten als auch die Erträge aus der Kommunalsteuer werden unter den Mitgliedsgemeinden nach dem Verhältnis der Einwohner aufgeteilt.

Kooperation trägt Früchte

"Unsere Aufgabe sehen wir darin, für Erweiterungen oder Neuansiedlungen von Betrieben die gewünschten Standorte zu schaffen", definiert Horst Gaigg, Geschäftsführer INKOBA Salzkammergut, die Zielsetzung. Seit 2017 sei INKOBA Salzkammergut Nord aktiv, und die Zusammenarbeit der elf Gemeinden trage Früchte.

"Es war nicht leicht, alle Auflagen zu erfüllen, aber am Ende haben wir eine der größten betrieblich nutzbaren Flächen in ganz Oberösterreich gewonnen", sagt Oberfrank. Konkret sei damit ein 215.000 Quadratmeter (also 21,5 Hektar) großes Gebiet in Feldham bei Vorchdorf gemeint, wovon mittlerweile bereits vier Hektar an Betriebe verkauft wurden.

St. Konrads Bürgermeister Herbert Schönberger (VP), Obmann der INKOBA Salzkammergut Nord, freut sich über sieben Firmen, die sich bereits angesiedelt und Kommunalsteuern an die INKOBA-Gemeinden ausgeschüttet haben.

Angetan zeigt sich auch Vorchdorfs Bürgermeister Johann Mitterlehner (VP) von der INKOBA-Idee: "Dort, wo es Sinn macht, schafft man Raum für Betriebsansiedlungen. Regionen, die nicht dafür geeignet sind, werden trotzdem unterstützt und können ihre Ursprünglichkeit bewahren." Ohne den breiten Schulterschluss von Wirtschaftskammer, allen politischen Kräften von elf Gemeinden und der Landwirtschaft wäre das nicht gelungen, streut Mitterlehner seinen Mitstreitern Rosen.

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2  Kommentare
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edita (3.639 Kommentare)
am 19.09.2022 13:09

Große Freude bei Inkoba. Bei der Bodenversieglung stecken sie alle unter einer Decke. Trotz aller Bedenken seitens der Umweltexperten.

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Sandi2 (29 Kommentare)
am 19.09.2022 11:53

Der Deal in Ohlsdorf - Ehrenfeld II wurde ja auch über die Inkoba miteingefädelt, oder erinnere ich mich falsch. Soweit mir bekannt gibt es für die knapp 19 ha gerodete ausgekieste ehemalige Waldfläche noch keinen Nutzer. Es gab einen Artikel in einer der vorigen Inkoba-Zeitschriften, dass man in Laakirchen nun dran geht die riesigen Leerstandflächen (ehemalige Firmen) zu vermessen. Das wären echte Früchte, aber doch nicht der Erfolg riesiger gerodeter Flächen, wo sich so manche Millionen dran verdienen.

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