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Salzkammergut

Ein Jahr Corona: Das Salzkammergut-Klinikum zieht Bilanz

06. März 2021 00:04 Uhr

Ein Jahr Corona: Das Salzkammergut-Klinikum zieht Bilanz über ein Jahr mit Virus und Testungen
Ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation in Behandlung

BAD ISCHL, GMUNDEN, VÖCKLABRUCK. An den drei Standorten konnten mittlerweile mehr als 2000 Mitarbeiter gegen Covid-19 geimpft werden.

Am 14. März, also exakt am Sonntag der kommenden Woche, jährt sich die Aufnahme der ersten Covid-19-Patienten im Salzkammergut-Klinikum an den drei Standorten in Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck. Seither sind die Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtung mit einer nie dagewesenen Herausforderung konfrontiert. Dank des Engagements und der guten Zusammenarbeit aller Bereiche habe die Krise bis dato jedoch bestmöglich gemeistert werden können, heißt es vom Klinikum.

Seit diesen bald 365 Tagen wurden an den drei Standorten über 1200 Covid-infizierte Patienten betreut. Davon bedurften mehr als 120 einer intensivmedizinischen Versorgung. 187 Personen sind an den Folgen der Infektion verstorben. Die herausforderndste Zeit für das Salzkammergut-Klinikum und insbesondere für die Mitarbeiter sei die zweite Welle gewesen, vor allem die Monate November und Dezember 2020. In dieser Zeit habe sich die Zahl der Patienten vervielfacht. Zum Vergleich: In der ersten Welle wurden bis Ende April 2020 insgesamt 24 infizierte Patienten im Salzkammergut-Klinikum behandelt. In der zweiten Welle stieg diese Zahl auf 830, also auf das 34-Fache. Genauso fällt der Vergleich aus, was Intensivpflichtige angeht. Während der ersten Welle waren nämlich gerade einmal fünf Covid-Patienten auf der Intensivstation. Im November und Dezember stieg diese Zahl auf 86. Den traurigen Höhepunkt der Corona-Pandemie erreichte man im Salzkammergut-Klinikum Mitte November 2020. Am 17. November wurde der Höchststand an zu Betreuenden erreicht: An jenem Tag waren 191 infizierte Personen in Gmunden, Bad Ischl und Vöcklabruck in Behandlung, 19 davon auf den Intensivstationen. Den Höchststand an Intensivpatientengab es am 15. November 2020 mit 20 Personen.

Die durchschnittliche Behandlungsdauer der mit Corona infizierten Patienten in den drei Spitälern beträgt laut Statistik gut zwölf Tage. Die maximale Belagsdauer war bisher 80 Tage. Dabei gibt es aber auch Lichtblicke, die nicht nur den Patienten, sondern vor allem auch den Mitarbeitern Hoffnung machen und Kraft geben. Ein Beispiel ist der Fall eines 60-jährigen Covid-Patienten, der nach zwei Monaten stationärem Aufenthalt, mit langer intensivmedizinischer Betreuung und Beatmung, in die Rehaklinik Enns verlegt wurde. Wenig später schickte er an die Mitarbeiter des Salzkammergut-Klinikums ein Foto von sich beim Fahrradfahren am Langbathsee.

Ein weiterer Lichtblick war der Impfstart im Salzkammergut-Klinikum Mitte Jänner 2021. Seither wurden insgesamt mehr als 2000 Mitarbeiter geimpft. Mehr als 1000 erhielten bereits sogar beide Teilimpfungen und damit den vollen Impfschutz.

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