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Chinesische Touristen kehren nur langsam nach Hallstatt zurück

Von nachrichten.at/apa, 19. Juni 2024, 06:42 Uhr
Die zögerliche Rückkehr der Chinesen nach Hallstatt
Es kommen zwar wieder viele Gäste, aber nur wenige aus China. Bild: APA/BARBARA GINDL

HALLSTATT. Hallstatt und chinesische Touristenmassen - das war vor Corona untrennbar verbunden.

Eine Pandemie später hat sich das Bild etwas gewandelt. Die ostasiatischen Gäste kehren zwar allmählich zurück, aber langsamer als erwartet, was auch mit bürokratischen Hürden in China zu tun haben dürfte. Dafür kommen mehr Besucher aus Indien, dem arabischen Raum, den USA und Europa, wie Bürgermeister Alexander Scheutz (SPÖ) berichtet. Die Tourismuswerbung konzentriert sich ganz auf Europa.

Die chinesischen und japanischen Gäste seien in Hallstatt und Umgebung "noch nicht wirklich" wieder zurück, sagt Christian Schirlbauer von der Ferienregion Dachstein Salzkammergut zur APA - am ehesten noch die Individualtouristen, Gruppen hingegen kaum. Das dürfte seinen Informationen zufolge damit zu tun haben, dass die chinesischen Pässe nach den Corona-Lockdowns abgelaufen seien und man dort Monate auf ein neues Dokument warte. Dafür seien zunehmend Gäste aus Südkorea und Indien gekommen.

Slot-System

Allerdings mache man auf all diesen Märkten auch gar keine Werbung, damit konzentriere man sich auf Österreich, Deutschland, Tschechien und die Niederlande. Insgesamt sei man bei den Nächtigungen schon nahezu wieder auf Vor-Corona-Niveau - 1,058 Mio. Nächtigungen 2019 standen 2023 rund 1,042 Mio. gegenüber, heuer erwarte man durch einen guten Winter und das Kulturhauptstadtjahr mindestens so viele wie 2019 - trotz der zögerlichen asiatischen Touristen.

Rund eine Million Tagesgäste, darunter viele aus Südostasien, frequentierte früher pro Jahr die malerische Welterbe-Gemeinde im oberösterreichischen Salzkammergut. An manchen Tagen drängten sich 10.000 Besucherinnen und Besucher durch die engen Gassen, was zulasten der Privatsphäre der rund 750 Einheimischen ging. Bereits vor Corona hat Hallstatt daher ein Slot-System auf den Weg gebracht. Das hat sich bewährt: 54 Busse pro Tag dürfen kommen, man sei für die nächste Zeit ausgebucht, so Bürgermeister Alexander Scheutz. Es gebe aber keine Statistik zu den Nationalitäten der Insassen.

Amerikanische oder europäische Gäste werden bevorzugt

Generell decken sich seine Beobachtungen aber mit den Zahlen Schirlbauers: Laut Scheutz sind die chinesischen Gruppen bisher nur zu rund 40 Prozent zurück, "dafür viele Südkoreaner, Inder, Leute aus dem arabischen Raum und aus Europa". Und dass man in Hallstatt die amerikanischen und europäischen Gäste sowie länger verweilende Besucher bevorzugt, ist nicht neu.

Touristiker weisen darauf hin, dass Reisen aus Südostasien nach Österreich auch teurer geworden seien - zum einen durch die allgemeine Preissteigerung und die Währungsentwicklung, zum anderen, weil die Flieger wegen des Ukrainekriegs Umwege machen müssen. Das verteuert die Reisen zusätzlich und verlängert die ohnehin schon lange Flugzeit. Im vergangenen Jahr unternahmen Chinesen 87 Millionen Auslandsreisen, das sind 40 Prozent weniger als vor Corona (2019), wie aus einer offiziellen Tourismusstudie hervorgeht. Den Tourismusdaten der Vereinten Nationen (UNO) zufolge gaben chinesische Reisende im vergangenen Jahr um 24 Prozent weniger aus als 2019. Das Forschungsinstitut China Society for Futures Studies, prognostiziert, dass Chinas internationaler Reiseverkehr erst in fünf Jahren wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen wird.

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18  Kommentare
18  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Gmundnerer (1.156 Kommentare)
am 21.06.2024 20:34

Die Hallstätter möchten ja keine Touristen, da passt die Aussage ja gut.
Touristen weg, Ruhe im Ort, im Winter Schlafen,
die Jungen Einheimischen ziehen in die Großstadt,
Ein Politiker wird Museumsdirektor,..

eine gute Zukundt,..............??

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2020Hallo (4.500 Kommentare)
am 21.06.2024 10:56

Na, seid doch froh darüber! Wenn jeder beim Fenster reinguckt ist es sicher nicht besser!

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Hanspeter (291 Kommentare)
am 19.06.2024 15:08

Viele Chinesen = Ärgernis, wenig Chinesen = auch Ärgernis. Sommer = Sonne = Hitze, aber Winter = Schnee/Eis = Kälte. Die Welt/Menschheit ist verrückt.

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JuliusRom (121 Kommentare)
am 19.06.2024 12:57

Die Chinesen haben eh ihr eigenes Disney-Hallstatt gebaut. Die brauchen das unsere ja gar nicht.

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soistes (832 Kommentare)
am 19.06.2024 12:37

Die Hallstätter werden doch nicht weinen?

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Fisch101 (280 Kommentare)
am 19.06.2024 12:24

vielleicht kann man es so einrichten, dass die nur zahlen ohne nach Hallstadt zu fahren.

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numquamretro (1.524 Kommentare)
am 20.06.2024 06:29

HALLSTATT, lern lieber Deutsch !

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Gugelbua (32.255 Kommentare)
am 19.06.2024 12:17

eine Drohung ❔🤪

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rudolfa.j. (3.736 Kommentare)
am 19.06.2024 11:48

Gug wenn die unhöflichen ckineser weniger sind

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betterthantherest (35.250 Kommentare)
am 19.06.2024 10:43

Kunden kommen wieder?

Oje - da muss schleunigst was dagegen getan werden!

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spoe (14.370 Kommentare)
am 19.06.2024 10:03

Wenn man zahlende Kunden als unerwünschte Gäste behandelt, spricht sich das rum. Da hilft auch die beste Werbung nichts, wenn Österreich als unfreundlich und ausländerfeindlich bekannt ist.

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lucky890 (2.245 Kommentare)
am 19.06.2024 10:44

Ganz richtig, zahlende Kunden sollte man nicht schlecht behandeln. Das Problem heute jedoch sind einerseits organisierte Massenreisen. Stehen bleiben - Foto machen, im günstigsten Fall ein kleines Souvenir kaufen und weiter gehts. Bei uns sind es die Busse, in den Hafenstädten die Kreuzfahrschiffe.
Andererseits haben wir dann noch die Spezies mit den Wohnmobilen. Nach dem Einkauf beim Lidl raus in die Natur, frei stehen bleiben, das Geschäftchen draußen verrichten und die Lidl Verpackung vor Ort entsorgen. Beim Nachhauseweg bleibt dann oft versehentlich noch die Abwasserleitung offen....

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betterthantherest (35.250 Kommentare)
am 19.06.2024 10:57

lucky890

Natrülich lässt man nichts liegen. Keinen Dreck, keine Verpackung....

Sie allerdings vergessen:
Auch die Infrastruktur im Salzkammergut wurde großzügig mit dem Geld der Steuerzahler gebaut - Steuerzahler die noch nie so schlimm zur Kasse gebeten werden wie jetzt.

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chefchicken (48 Kommentare)
am 19.06.2024 09:01

ist kein Nachteil, wenn diese Horden von chinesischen Touristen nicht mehr kommen ....

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Melinac (3.186 Kommentare)
am 19.06.2024 09:36

Werden viele Hallstätter froh sein, wenn es wieder ruhig ist!

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spoe (14.370 Kommentare)
am 19.06.2024 10:05

Das einzige, was stört, sind die Kunden.
Das ist die Einstellung vieler Österreicher.
Erlebt man täglich, dass viele Österreicher andere Menschen einfach nicht mögen.

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chefchicken (48 Kommentare)
am 19.06.2024 11:25

Spoe - das sehe ich nicht so , es ist so, wie schon Lucky890 oben schreibt - das Problem sind die Horden von - meist chinesischen - Touristen, die in Massen herangekarrt werden, kurzer Fotostopp - wenn überhaupt ein kleines Souvenir kaufen - und dann wieder abschwirren - die geben so gut wie kein Geld im Ort Hallstatt aus, aber alles ist überfüllt/überlaufen und nur noch stressig - was hat der Ort von solchen Leuten? Lieber weniger Touristen, die auch Einnahmen bringen - Qualitätstourismus vor Massentourismus - so sehe ich das

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soistes (832 Kommentare)
am 19.06.2024 12:39

War vor 40 Jahren in Tirol schon so.

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