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Salzkammergut

Berghütten öffnen wieder: Was Bergsportler dabei unbedingt bedenken sollten

29. Mai 2020 06:12 Uhr

Berghütten öffnen wieder, aber es gibt einige wichtige Punkte zu beachten
Gemütlich zusammensitzen, wie hier am Traunstein, spielt es heuer wegen Corona nur unter Richtlinien.

SALZKAMMERGUT. Insgesamt 440 Hütten mit mehr als 17.000 Schlafplätzen betreiben die heimischen alpinen Vereine in Österreich. Ab morgen sind Nächtigungen wieder möglich.

Auch wenn für alpine Hütten die gleichen Regeln wie für Beherbergungsbetriebe im Tal gelten, müssen Bergsportler zusätzliche Regeln beachten. Diese wurden vom Oesterreichischen Alpenverein, den Naturfreunden und dem Österreichischen Touristenklub mit Unterstützung des Deutschen Alpenvereins ausgearbeitet: So sind heuer Nächtigungen nur mit Reservierungen möglich, außerdem sind neben dem obligatorischen Mund-Nasen-Schutz ein eigener Sommerschlafsack und Polsterbezug mitzubringen. Falls in Schlaflagern keine räumliche Trennung eingerichtet werden kann, muss ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zu nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden. Der Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ), die Dachorganisation aller bedeutenden heimischen alpinen Vereine, blickt dem kommenden Hüttensommer zuversichtlich und positiv entgegen – auch im Salzkammergut.

Vier Punkte gilt es zu beachten: Hütten sollten nur in gesundem Zustand und mit mitgebrachtem Mund-Nasen-Schutz besucht werden. Für Übernachtungen ist eine Reservierung notwendig – ohne Reservierung gibt es keinen Schlafplatz. Außerdem ist das Mitbringen eines eigenen Schlafsacks und Polsterbezugs Pflicht. Hüttenschlafsäcke sind nicht geeignet.

Bereits Anfang Mai haben sich Experten des Alpenvereins und der Naturfreunde in Zusammenarbeit mit dem VAVÖ, dem Verband alpiner Vereine Österreichs, Gedanken gemacht, wie eine freudvolle Bergsportausübung in Zeiten von Covid-19 erfolgen könnte. Im Mittelpunkt stehen derzeit acht Grundregeln und sportartspezifische Zusatzempfehlungen, die nun aktualisiert und angepasst wurden. Eine der Änderungen betrifft die Abstandsregel: Der VAVÖ empfiehlt die Einhaltung eines Mindestabstands von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Nachzulesen sind die Leitlinien auf den Websites der alpinen Vereine.

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