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Oberösterreich  > Salzkammergut

Westbahn hält künftig auch in Vöcklabruck

VÖCKLABRUCK. Trotz neuer Zwischenstation ändert sich die Gesamtreisezeit von Wien nach Salzburg nicht.

Westbahn hält künftig in Vöcklabruck Freude über den Halb-Stunden-Takt

Der zusätzliche Halt ist möglich, weil die Züge so schnell unterwegs sind, dass ein weiterer Stopp ohne Fahrzeitverlängerung möglich ist. Bild: OÖN / Attila Alföldi

"Großartig!" und "Das find’ ich super" – so kommentieren Vöcklabrucker die Meldung, dass die Westbahn ab 9. Dezember auf der Fahrt von Wien nach Salzburg auch in Vöcklabruck halten wird. "Ich finde, unsere Stadt wird dadurch noch ein Stück lebenswerter", postet Stadtrat Thomas Pamminger (VP) auf Facebook. Freude auch beim Grünen Stefan Hindinger: "Halb-Stunden-Takt bald auch bei uns!"

Die zwei Linien des privaten Eisenbahnunternehmens bleiben ab dem Fahrplanwechsel in beiden Richtungen und mit allen Zügen in der Stadt an der Vöckla stehen. "WESTblue" hält in Richtung Salzburg zur Minute .58 und in Richtung Praterstern zur Minute 01. "WESTgreen" macht in Vöcklabruck nach Westen zur Minute .28 und auf der Fahrt zum Westbahnhof zur Minute .31 Station. Damit können Reisende auch ab Vöcklabruck künftig jede halbe Stunde die Doppelstock-Züge nutzen.

Der zusätzliche Halt ist möglich, weil die Westbahn mit ihren Zügen zwischen Attnang-Puchheim und Salzburg so schnell unterwegs ist, dass sie einen weiteren Stopp ohne Fahrzeitverlängerung einlegen kann. Die Gesamtreisezeit auf der Strecke von Wien nach Salzburg ändert sich nicht.

Die Region profitiere ganz wesentlich vom 30-Minuten-Takt, ist die Westbahn überzeugt. Durch den neuen Halt wird jede halbe Stunde ein schneller Anschluss nach Salzburg, aber auch nach Wels, Linz und Wien geschaffen. Die Bundeshauptstadt erreicht man in einer Fahrzeit von einer Stunde und 46 Minuten.

"In der Vergangenheit haben zahlreiche Kundinnen und Kunden den Wunsch geäußert, dass wir in Vöcklabruck halten sollen", erklärt Westbahn-Chef Erich Forster. "Es freut uns sehr, dass wir dieses Anliegen nun erfüllen und gleichzeitig unsere rasche Verbindung zwischen unseren beiden Wendebahnhöfen aufrechterhalten können."

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Artikel Gerhard Hüttner 21. September 2018 - 05:45 Uhr
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