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Umbauarbeiten am Bahnhof Gmunden schreiten voran

GMUNDEN. Österreichische Bundesbahnen lassen sich die Modernisierung des Gmundner Bahnhofs 45 Millionen Euro kosten. IN zwei Jahren soll er fertig sein.

Zwei Jahre noch… Umbauarbeiten am Bahnhof Gmunden schreiten voran

Der Bahnhof Gmunden sieht aus wie eine Wüste, aber das wird noch. Bild: ÖBB

In der Traunseestadt wird derzeit an einer wichtigen Baustelle gewerkt, die nach und nach auch in ihrem Umfeld erkennbar wird: Anfang Juli erfolgte der feierliche Spatenstich zum Um- und Neubau des Bahnhofs Gmunden. ÖBB-Oberösterreich-Pressesprecher Mario Brunnmayr verspricht: "In den nächsten zwei Jahren wird dieses umfassende Projekt umgesetzt und damit eine attraktive Nahverkehrsdrehscheibe für die Traunseestadt und die Region entstehen."

"Aktuell schreiten die Arbeiten zügig und planmäßig im Gleisbereich voran", so Brunnmayr. Der neue Bahnhof Gmunden erhält einen einfach erreichbaren 160 Meter langen Mittelbahnsteig mit einem 60 Meter überdachten Bereich, ausgerüstet mit Wartekoje, Blindenleitsystem und modernen Abfahrtsmonitoren. Die Straßenbahntrasse werde laut Brunnmayr direkt zum neuen Warteareal auf die Bahnhofsseite verlegt. Damit werde zukünftig eine optimale Umstiegsmöglichkeit von der Bahn auf die Tramway mit kurzen Wegen angeboten.

Das Projekt Neubau Bahnhof Gmunden umfasst zudem die Errichtung einer Park-&-Ride-Anlage für 150 Autos sowie eine überdachte Bike-&-Ride-Abstellmöglichkeit für 60 Fahrräder und 21 Mopeds.

Auch der Bahnhof Pinsdorf erhält ein neues Erscheinungsbild. Hier werden ein neuer Randbahnsteig mit Blindenleitsystem und Wartekoje sowie eine Park-&-Ride-Anlage für 62 Pkw und eine überdachte Bike-&-Ride-Anlage für 30 Räder und zehn Mopeds errichtet. Die Eisenbahnkreuzungen Siedlungsstraße, Innergrubstraße und Feldbauerstraße werden aufgelassen. Direkt im Bahnhofsbereich (Siedlungsstraße) entsteht als Ersatz für die Eisenbahnkreuzung eine Fußgängerunterführung mit Lift. Weiters wird eine Straßenüberführung auf Höhe des Autohauses Esthofer errichtet, die dann die Gemeinden Ohlsdorf und Pinsdorf verbindet.

"Erhöhung der Sicherheit"

In Aurachkirchen (Gemeindegebiet Ohlsdorf) können ebenfalls zwei Eisenbahnkreuzungen aufgelassen werden. Jener Bahnübergang, der direkt an den Bahnhof angeschlossen ist, wird durch eine Straßenunterführung ersetzt. Insgesamt weichen auf dem rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitt sieben von zehn Eisenbahnkreuzungen. Mario Brunnmayr begründet diese Maßnahmen: "Die Reduktion von Bahnübergängen erhöht die Sicherheit für alle Straßenverkehrsteilnehmer."

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 45 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung der erwähnten Bauprojekte rechnen die Bundesbahnen mit 2016.

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Artikel 20. August 2014 - 00:04 Uhr
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