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Salzkammergut

Treffen von Drillings-Eltern - Jetzt wird Verein gegründet

Von Edmund Brandner   06. Mai 2014 06:12 Uhr

Treffen von Drillings-Eltern in Goisern - Jetzt wi
Katharina und Werner Herbert mit ihren Drillingskindern Peter, Lara und Paul

BAD GOISERN. Über Facebook fanden sich 40 Familien mit Drillingskindern aus ganz Österreich.

Die Wahrscheinlichkeit, Drillinge zu bekommen, liegt bei 1:7000. Tritt der Fall aber ein, stellt er Eltern vor besondere Herausforderungen. "Als ich während der Schwangerschaft erfuhr, dass es Drillinge sind, wusste ich im ersten Moment nicht, ob ich lachen oder weinen soll", sagt Katharina Herbert, die vor zwei Jahren Lara, Peter und Paul zur Welt brachte. Ihr war klar: "Da kommt jetzt was auf uns zu."

Es beginnt mit dem Transport der Kleinen: Wer trägt den dritten Maxi Cosi? In welchem Supermarkt kommen Mütter mit Drillings-Kinderwagen an der Kasse vorbei? Wer bezahlt den Umstieg vom Mittelklasse-Auto auf einen Transporter? Von der Kinderbetreuung im Alltag ganz zu schweigen. Arztbesuche mit Drillingen erfordern starke Nerven.

Gleichgesinnte auf Facebook

"Wir suchten am Anfang Informationen im Internet", sagt Katharina Herbert. "Aber da kommst du nicht weit." Erst auf Facebook wurde die vierfache Mutter fündig: In Deutschland existiert eine Facebook-Gruppe von Drillingseltern, die einander mit Ratschlägen aushelfen. "Ich habe dann gemeinsam mit einer Kärntner Drillingsmutter eine österreichische Facebook-Gruppe gegründet", so Herbert. Und das Echo war enorm: Innerhalb von nur drei Tagen beteiligten sich 40 Familien zwischen Bodensee und Neusiedlersee mit Drillingskindern.

Am Samstag kam es zum ersten Treffen der Mitglieder im Pfarrhaus von Bad Goisern, zu dem Familien aus ganz Österreich anreisten. "Wir haben Erfahrungen ausgetauscht und waren uns rasch einig, dass wir auch einen Verein gründen werden", sagt Herbert. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, welche Bedürfnisse Eltern mit Drillingen haben. "Wenn ich mit meinen drei Kleinen irgendwo auftauche, ist die Begeisterung der Menschen schnell sehr groß", so Herbert. "Was das im Alltag bedeutet, können sich viele aber gar nicht vorstellen."

Tauschen möchte die Vielfachmutter trotzdem auf keinen Fall. "Alle guten Dinge sind drei", sagt sie. "Dieser Satz hat schon seinen Sinn."

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