Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 20. August 2018, 10:49 Uhr

Linz: 26°C Ort wählen »
 
Montag, 20. August 2018, 10:49 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Salzkammergut

Protest, weil Parkplatz Wohnbau weichen muss

VÖCKLABRUCK. Anrainer und BI haben 1000 Unterschriften gesammelt – Bürgermeister: "Ich kann Verbauung nicht verhindern".

Protest, weil Parkplatz Wohnbau weichen muss

Kampf um Parkplatz Bild: privat

1000 Unterschriften haben Anrainer und die Bürgerinitiative Zivilcourage gegen den geplanten Bau eines Wohnblocks mit zwölf Wohnungen in der Gerichtsbergstraße gesammelt. Diesem Bau müssten nämlich der Wander-Parkplatz Demmelleiten und ein Kinderspielplatz weichen.

Das 2004 m2 große Grundstück Nr. 180/3 der EZ 827 Grundbuch Wagrain ist im Besitz der Pfarre Vöcklabruck bzw. des Stiftes St. Florian und war zuletzt an die Stadt verpachtet. Verwendet wurde es als Parkplatz für die Benutzer des Naturerlebniswegs, aber auch für Patienten einer Gruppenpraxis sowie als Kinderspielplatz. Als die Pfarre für den als Bauland gewidmeten Grund eine höhere Pacht wollte, kündigte die Stadt den Vertrag. Inzwischen ist ein Bauträger dabei, über ein Superädifikat ein Baurecht für 99 Jahre zu erwerben.

Protest, weil Parkplatz Wohnbau weichen muss

Walter Gruber und Johann Hüthmair bei der Übergabe der Unterschriften

Walter Gruber, Sprecher der Anrainer, sagt zu den OÖN: "Mir gibt die Vorgangsweise zu denken." Die Anrainer wurden hellhörig, als rund um ihre Häuser Bohrungen gemacht wurden. Wenige Tage nach einer Vorsprache im Rathaus wurden die Bäume auf dem Areal gefällt, seit Mittwoch steht eine Tafel, die auf den Baubeginn 2018 hinweist – obwohl noch gar kein Projekt eingereicht, geschweige bauverhandelt ist. "Das ist eine Trotzreaktion", ärgert sich Gruber.

"Der Grund war immer als Bauland gewidmet, da kann ich eine Verbauung nicht verhindern", stellt Bürgermeister Herbert Brunsteiner (VP) klar. Er betont, dass es für die bisherigen Benutzer des Wanderparkplatzes keine Verschlechterung geben werde: Für sie werde ein ebenso barrierefreier Ersatz auf stadteigenem Grund beim Seniorenheim geschaffen. Brunsteiner weist auf den irreführenden Text der Unterschriftenliste hin: Gefordert werde nicht, den Bau zu verhindern, sondern durch den Gestaltungsbeirat behandeln zu lassen. Der sei aber in diesem Fall gar nicht zuständig. "Ich glaube nicht, dass die Verbauung zu verhindern ist", sagt er. Er kenne zwar die Einwendungen der Nachbarn nicht, ein Verlust der Aussicht reiche aber nicht als Argument.

Kommentare anzeigen »
Artikel Gerhard Hüttner 01. Dezember 2017 - 04:21 Uhr
Mehr Salzkammergut

Ein Wochenende lang gehörte Bad Ischl den Nostalgikern

BAD ISCHL. Die Kaiserstadt feierte den 188. Geburtstag von Franz Joseph I.

Höhlenforscher aus der ganzen Welt halten ihren Kongress in Ebensee ab

EBENSEE. Von Donnerstag bis Sonntag findet das "EuroSpeleo Forum” mit 650 Fachleuten statt.

Nächste Medaille für Beach-Duo Freiberger/Teufl

AURACH AM HONGAR. Bronze bei "MEZVA" in Portoroz für Auracherin und damit gute Aussichten für die ...

"Ärzte ohne Grenzen" sind in Region unterwegs

SALZKAMMERGUT. Ende August startet "Ärzte ohne Grenzen Österreich" eine regionale Informations- und ...

Ehepaar überschlug sich bei Oldtimerrennen in Bad Goisern mit Beiwagenmaschine

BAD GOISERN. Bei einem Oldtimerrennen in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) hat sich ein Ehepaar am Sonntag mit ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS