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Salzkammergut

Parkvillen Altmünster: „Kann mir vorstellen, selbst darin zu leben“

Von Von Gary Sperrer   19. März 2010 00:04 Uhr

Parkvillen Altmünster: „Kann mir vorstellen, selbst darin zu leben“
Vater Anton und Sohn Florian Kammerstätter an jener Stätte, an der ab Mai neun Häuser mit 71 Wohnungen entstehen.

ALTMÜNSTER. Mit Mai wurde nun der Baubeginn des 30 Millionen Euro schweren Parkvillen-Projekts oberhalb des Schlossparks Ebenzweier in Altmünster fixiert. Bis dahin soll die Hälfte der Wohnungen verkauft sein.

„Da ist nichts Schickimicki, sondern das werden großteils Ganzjahreswohnsitze. Eigentlich ist der Platz für jene Leute, die die Gegend schätzen“, sagt Anton Kammerstätter, gemeinsam mit seinem Sohn Florian einer der beiden Geschäftsführer des baubetreibenden Immobilien- und Projektmanagementunternehmens Consulting Company mit Sitz in Wels.

Die Idee sei nicht gewesen, das Grundstück zu „zerklatschen“, so Kammerstätter. „Auch keine geschlossene Verbauung, sondern ein Mittelding aus Wohnanlage und Haus.“ Insgesamt entstehen 71 zwischen 63 und 170 Quadratmeter große Wohnungen, verteilt auf neun viergeschoßige Gebäude, dazu eine Tiefgarage, in der pro Wohneinheit zwei Abstellplätze vorgesehen sind. Die Kellerräume seien groß. Kammerstätter: „Mindestens 20 Prozent der Wohnfläche, wir sind Stauraum-Freaks. Jede Wohnung ist nach drei Himmelsrichtungen offen. Ein Teil der Energie kommt von einer 120-Kilowatt-Solaranlage.“ Der Kaufpreis beträgt je nach Größe der Wohnung zwischen 220.000 und 900.000 Euro.

Der Stil der vom Linzer Architekten Peter Riepl geplanten Anlage sei eine moderne Variante der alten Salzkammergut-Villen, wo ein Balkon rund ums Haus läuft und man von jedem Raum hinaustreten kann. Auch an die lokale Wertschöpfung haben die Projektanten gedacht: Mit den Bauarbeiten wurde vorgestern das Gmundner Unternehmen Stern & Hafferl Bau beauftragt.

Ein Drittel der Wohnungen ist verkauft, bis Baubeginn sollte es die Hälfte sein. Anton Kammerstätter ist zuversichtlich, was die weitere Entwicklung des Projekts angeht: „Mein wichtigstes Kriterium ist, dass ich mir vorstellen kann, selbst darin zu leben.“

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