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Netzwerker der Moderne: Franz Schicker verstorben

Netzwerker der Moderne: Franz Schicker verstorben

Franz Schicker Bild: OÖN

GMUNDEN. Franz Schicker ist tot. Der Gmundner Maler, Kunsterzieher und -vermittler starb dieser Tage im 96. Lebensjahr.

Der Bauernsohn aus Rutzenmoos studierte in Wien Malerei und schwang sich nach dem Zweiten Weltkrieg zum führenden Wegbereiter der Moderne im Salzkammergut auf – als Lehrer in mehreren Schulen, als Schöpfer von vielen, oft monumentalen Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum, vor allem aber als Präsident der Künstlergilde Salzkammergut, an deren Wiedergründung er 1946 beteiligt war und die er mehr als zwei Jahrzehnte lang leitete.

Franz Schicker war als Maler und Zeichner aufgrund seiner Herkunft ein gut geerdeter, vom Kubismus beeinflusster Realist mit einem unverkennbar kraftvollen Strich. Sowohl als Künstler als auch als Netzwerker war er wesentlich verantwortlich dafür, dass sich zeitgenössische Kunst am Traunsee etablieren konnte. Abseits der großen Kulturszenen ermöglichte er den Blick über den Tellerrand.

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Artikel 24. Februar 2010 - 00:04 Uhr
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