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Salzkammergut

Handymast bringt Gamperner zur Weißglut

25. März 2011 00:04 Uhr

Ärger über Handymast.
Ärger über Handymast.

GAMPERN. Nach massiven Protesten hat die Telekom 2007 auf einen Handymasten in Gampern verzichtet. Seit wenigen Tagen steht nun doch ein Sendemast.

 

Vor vier Jahren hatte die Telekom ein Ansuchen für einen Handymast beim Wählamt in unmittelbarer Nähe zu Volksschule und Kindergarten gestellt. 96 Prozent der Bürger hatten sich in einer Unterschriftaktion dagegen ausgesprochen, der Gemeinderat hatte eine Mobilfunkresolution verabschiedet, die Baubehörde hatte drei ablehnende Bescheide ausgestellt und die Telekom hatte zugesagt, sich nicht über den Willen der Gamperner hinwegsetzen zu wollen.

Über Nacht ist plötzlich alles anders. Vor wenigen Tagen wurde am Dach des Wählamtes ein Sendemast montiert. Die Höhe ist weder anzeige- noch genehmigungspflichtig, was auch Bürgermeister Hermann Stockinger ärgert.

Der Handymast hat die Bürgerinitiative „UMTS-freies Gampern“ auf den Plan gerufen. „Wir sind keine Handymuffel, aber brauchen wir einen gesundheitsschädlichen Sendemast mitten im Zentrum, der nicht zum Telefonieren benötigt wird, sondern nur mobiles Internet ermöglicht und ein besseres TV-Bild auf die Handys unserer Kinder zaubert“, fragt sich Karin Macher, Sprecherin der Bürgerinitiative. Befürchtet wird vor allem, dass damit die unendliche Geschichte noch nicht zu Ende ist, sondern dass auch andere Handyanbieter ihre Sender auf diesem Masten montieren.

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