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Frankenburg wappnet sich gegen rechte Szene

Von Von Gerhard Hüttner   13.Mai 2009

Frankenburg wappnet sich gegen rechte Szene
Widerstand gegen rechts (dpa)

Schüler und Besucher des Jugendtreffs berichten von Anwerbeversuchen durch rechtsextreme Gruppen, sogar Jugendgruppen in Feuerwehren und Sportvereinen blieben nicht verschont. Die Rechtsextremisten, die zum Teil aus dem Innviertel stammen, scheuen auch vor Handgreiflichkeiten nicht zurück, wie es etwa bei einem Feuerwehrball passiert war.

„Von Seiten der Gemeinde werden wir entschlossen gegen rechtsextreme Gruppen vorgehen und in enger Zusammenarbeit mit der Polizei solche Veranstaltungen verbieten oder auflösen“, will der Bürgermeister den Anfängen wehren. „Wir werden in nächster Zeit verstärkt diese Szene beobachten“, kündigt Franz Sieberer im OÖN-Gespräch an.

Für ihn sind die Jugendarbeit in den Vereinen und die politische Bildung das beste Rezept, die Jugend gegen rechtsextreme Strömungen fitzumachen. Robert Eiter vom Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus informierte Eltern, Lehrer und Gemeindevertreter über den Rechtsextremismus in Oberösterreich. „14- bis 16-Jährige dürfen wir nicht ausgrenzen, wir müssen sie zurückholen.“

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