Lade Inhalte...

Salzkammergut

Frankenburg wappnet sich gegen rechte Szene

Von Von Gerhard Hüttner   13. Mai 2009 00:04 Uhr

Frankenburg wappnet sich gegen rechte Szene
Widerstand gegen rechts (dpa)

FRANKENBURG. 15 bis 30 Personen aus der rechtsextremen Szene sind im Raum Frankenburg unterwegs. Bürgermeister Franz Sieberer (SP) kündigt ein entschlossenes Vorgehen dagegen an.

Schüler und Besucher des Jugendtreffs berichten von Anwerbeversuchen durch rechtsextreme Gruppen, sogar Jugendgruppen in Feuerwehren und Sportvereinen blieben nicht verschont. Die Rechtsextremisten, die zum Teil aus dem Innviertel stammen, scheuen auch vor Handgreiflichkeiten nicht zurück, wie es etwa bei einem Feuerwehrball passiert war.

„Von Seiten der Gemeinde werden wir entschlossen gegen rechtsextreme Gruppen vorgehen und in enger Zusammenarbeit mit der Polizei solche Veranstaltungen verbieten oder auflösen“, will der Bürgermeister den Anfängen wehren. „Wir werden in nächster Zeit verstärkt diese Szene beobachten“, kündigt Franz Sieberer im OÖN-Gespräch an.

Für ihn sind die Jugendarbeit in den Vereinen und die politische Bildung das beste Rezept, die Jugend gegen rechtsextreme Strömungen fitzumachen. Robert Eiter vom Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus informierte Eltern, Lehrer und Gemeindevertreter über den Rechtsextremismus in Oberösterreich. „14- bis 16-Jährige dürfen wir nicht ausgrenzen, wir müssen sie zurückholen.“

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Salzkammergut

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less