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Die einen gehen, andere sollen kommen

GMUNDEN. Eine positive Bilanz legten gestern der Aufsichtsratsvorsitzende der Technologiezentrum Salzkammergut GmbH, Gmundens Bürgermeister Heinz Köppl, und Geschäftsführer Horst Gaigg über das Gmundner Techno-Z in der Krottenseestraße vor.

Die einen gehen, andere sollen kommen

Überbringer guter Nachrichten über das Gmundner Technologiezentrum: Bürgermeister Heinz Köppl, Techno-Z-Geschäftsführer Horst Gaigg (von links) Bild: gary

Derzeit sind 21 Unternehmen in dem Gebäude eingemietet, was einer Auslastung von 100 Prozent gleichkommt. Und diese Zahl zog sich konstant über die vergangenen Jahre.

Köppl über diese Ende 2000 in Betrieb genommene, heute unverzichtbare Einrichtung: "Wir sind stolz darauf, was aus dem TZ geworden ist. 2013 war sogar das beste Jahr in seiner Bestandsgeschichte." Die Faktoren, die den Erfolg ausmachen, seien die Wirtschaftlichkeit, die bereits erwähnte Auslastung der Immobilie und die Zufriedenheit der Mieter sowie die zahlreichen Aktivitäten im Bereich technologisch-innovativer Regionalentwicklung. "Das TZ steht finanziell gut da, auch weil es gut geführt wird", lobt Köppl Geschäftsführer Gaigg.

500 Quadratmeter werden frei

Ab Sommer dieses Jahres gibt es wieder Platz für neue Mieter, ein Umstand mit Seltenheitswert. Grund dafür ist der Auszug der Firma Recom Power GmbH, die derzeit ein Drittel des Hauses füllt und sich neben der Hinterwirth-Backstube nahe des Kreisverkehrs an der B144 ein neues, großzügiges Gebäude errichtet. Dadurch werden gut 500 Quadratmeter frei. Neumieter dürften mit einem speziellen Bonus rechnen, sagt Horst Gaigg. Dazu zählen neben zahlreichen anderen Zuckerln günstigere Mietpreise (minus 50 Prozent im ersten, 40 im zweiten und 30 im dritten Jahr), und das bei einer Kaltmiete von ohnedies nur knapp acht Euro pro Quadratmeter. Im ersten Jahr falle zudem keine Telefongrundgebühr an.

"Wir wollen damit zwar ein Gründerpaket schnüren, nehmen aber auch Firmen, die den nächsten unternehmerischen Schritt setzen", sagt Gaigg. Angesprochen seien in erster Linie technologieorientierte, innovative Betriebe, "aber wir ziehen die Grenzen nicht zu eng". Köppl ergänzt: "Anfangs hat es zu den Unternehmen geheißen, du darfst nur fünf Jahre da sein, aber es wäre nicht sinnvoll, eine erfolgreiche Geschichte zu zerschneiden." Daher gebe es mehrere florierende Firmen, die bereits seit der Techno-Z-Gründung im Hause seien.

Infos unter Tel. 07612 / 9003, Mail: zukunft@tzs.at, www.tzs.at

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Artikel Gary Sperrer 29. April 2014 - 00:04 Uhr
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