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"Die Gefahr ist zu groß": Wanderweg auf Drachenwand gesperrt

MONDSEE. Der Normalweg auf die beliebte Drachenwand am Ufer des Mondsees ist bis auf Weiteres gesperrt. Damit ist auch eine Begehung des Klettersteigs offiziell nicht möglich.

Drachenloch

Das Drachenloch ist eine geologische Besonderheit nahe dem Gipfel der Drachenwand. Der Sage nach, ist hier der Teufel mit der Pfarrersköchin durch den Berg geflogen. Bild: Gabriel Egger

Fünf Jahre ist es her, dass der Hirschsteig auf die Drachenwand um 60.000 Euro grundlegend erneuert wurde.  Fünf Jahre, in denen so viele Wanderer und Kletterer über den Weg auf-und abgestiegen sind, dass er 2018 erneut zum Sanierungsfall geworden ist. "Durch die übermäßige Belastung sind Teile des Weges komplett weggebrochen. Es gab Erdrutsche, Steinschläge und Schäden an den Seilen. Die Gefahr, dass etwas passiert, ist derzeit zu groß", sagt Richard Niederreiter, Obmann des Alpenvereins Mondsee.

Darum habe er gemeinsam mit seinen Kollegen entschieden, die einzige Abstiegsmöglichkeit von der Drachenwand zu sperren. Bis auf Weiteres. "Wir werden uns das genau ansehen und versuchen, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden", sagt Niederreiter. 

Davon betroffen ist auch der beliebte  Klettersteig. Dieser ist zwar weiterhin offen, ein Abstieg vom Gipfel ist aber offiziell nicht möglich. "Wer trotzdem geht, haftet nun für sich selbst" , sagt Niederreiter. 

 

 

 

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Artikel Gabriel Egger 12. September 2018 - 16:20 Uhr
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