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"Der am Boden liegende Attersee-Tourismus verlor eine Chance"

WEYREGG AM ATTERSEE. Weyreggs SP-Bürgermeister Klaus Gerzer bedauert den endgültigen negativen Bescheid für die Marina am Ufer des Attersees.

"Der am Boden liegende Attersee-Tourismus verlor eine Chance"

In dieser Uferzone hätte eine Marina entstehen sollen. Bild: OÖN

Die umstrittene Marina am Atterseeufer in Weyregg darf nicht errichtet werden. Wie die  OÖN Freitag berichteten , bestätigte das Landesverwaltungsgericht einen negativen Nuturschutzbescheid der Bezirkshauptmannschaft Vöckalbruck.

Grüne begrüßen das Urteil

Die Projektgegner vor Ort sind mit der Entscheidung hochzufrieden. "Das ist eine erfreuliche Entscheidung und vor allem ein Erfolg für Mensch und Natur", sagt Gottfried Hirz, grüner Landtagsabgeordneter aus dem Bezirk Vöcklabruck. "Das Projekt hätte nicht nur eine wertvolle Natur- und Erholungsfläche, sondern auch eine der letzten freien Seewiesen zerstört. Jetzt ist sichergestellt, dass dieses Grundstück allen Bürgern und Touristen zugute kommt - und nicht nur einigen wenigen Bootsbesitzern."

Der Bramosener Wassersportclub Attersee wollte in der Uferschutzzone einen Yachthafen, eine Bootseinstellhalle sowie einen Gebäudetrakt mit verschiedenen Räumlichkeiten errichten. Die Umweltbehörde legte sich dagegen quer, der Weyregger Gemeinderat unterstützte es. Das Verwaltungsgericht folgte jetzt den Argumenten der Kritiker. Der "letzte nahezu unverbaute Schwemmkegel am Ostufer" sei erhaltungswürdig, heißt es in der Urteilsbegründung.

SP-Bürgermeister Peter Gerzer bedauert diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts. "Wir haben dieses Projekt nicht umsonst unterstützt", sagt er. "Die Marina wäre ein wichtiger Impuls gewesen. Der am Boden liegende Attersee-Tourismus hat mit diesem Urteil eine große Chance verloren."

Dass das Projekt kritisch gesehen wurde, versteht Weyreggs Bürgermeister. "Aber die geforderten Auflagen, die von den Projektbetreibern bereits erfüllt wurden, hatten die Akzeptanz deutlich erhöht. Es ist schade, dass aus der Marina nun nichts wird."

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Artikel Von Edmund Brandner 05. Juni 2016 - 08:00 Uhr
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