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Bau der umstrittenen 110-kV-Leitung hat begonnen

VORCHDORF, KIRCHDORF. Acht Jahre nach dem ersten Ansuchen rollen die Baumaschinen an – trotz anhaltenden Widerstandes.

Bau der umstrittenen 110-kV-Leitung hat begonnen

Freileitung statt Erdkabel Bild: Wodicka

Die Netz Oberösterreich AG, ein Tochterunternehmen der Energie AG, hat mit dem Bau der umstrittenen 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Vorchdorf und Kirchdorf begonnen. "Wir errichten Zufahrtswege für Baumaschinen und beginnen mit der Errichtung der Betonfundamente für die Masten", sagt Michael Frostel, Sprecher der Energie AG.

Dabei ist das Projekt rechtlich gesehen noch gar nicht in trockenen Tüchern. Von den 133 betroffenen Grundstücksbesitzern verweigerten 38 die Zustimmung. 33 Enteignungsverfahren sind aber schon abgeschlossen, und bei fünf ist es nur noch eine Frage der Zeit.

Die Projektgegner haben auch den Europäischen Gerichtshof eingeschaltet. Sie wollen eine Umweltverträglichkeitsprüfung erzwingen, weil dabei die von ihnen geforderte Erdkabelvariante geprüft werden müsste. Die Energie AG lehnt das Erdkabel aus wirtschaftlichen Gründen ab.

Weil das EUGh-Verfahren keine aufschiebende Wirkung hat konnte der Energiekonzern jetzt mit dem Bau beginnen. "Alle Genehmigungsverfahren sind positiv abgeschlossen", so Frostel. Die 20 Millionen Euro teure Leitung geht spätestens 2019 in Betrieb – neun Jahre nach dem ersten Ansuchen. Sie sichert die Stromversorgung im Süden des Bundeslandes ab. (ebra)

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Artikel 20. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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