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Salzkammergut

11. Zwieselalm-Aufstieg: Rekordmarke um drei Hundertstelsekunden verpasst

Von (gs)   03. Januar 2019 00:04 Uhr

11. Zwieselalm-Aufstieg: Rekordmarke um drei Hundertstelsekunden verpasst
Johann Baumann (Bike Team Lacken) kam der mit 58:32 Minuten errechneten Mittelzeit am nächsten und holte sich damit den Sieg.

GOSAU. Sieg ging aber nicht an den Teilnehmer mit der schnellsten, sondern der "mittelsten" Zeit.

Bei Schneefall, Sturm und Kälte und dennoch bester Stimmung ging am Vorabend des Silvestertages die insgesamt elfte Auflage des Zwieselalm-Aufstiegs für Skitourengeher über die Bühne. Der von der Sektion Ausdauersport der ASKÖ Raiffeisen Gosau veranstaltete Bewerb führte wie immer von der Talstation des 8er-Jets der Gosauer Seilbahnen über 760 Höhenmeter hinauf zur Zwieselalm-Aussicht.

Der idyllische Schneefall im Tal war oben auf dem Berg ein waschechter Schneesturm, das Rennen gestaltete sich dadurch für die Teilnehmer ausgesprochen selektiv. Nach der Kälteprobe auf der Strecke ging es traditionsgemäß zu den Kasspatzen in die Sonnenalm.

"Bei der Veranstaltung geht es nicht um die oder den Schnellsten, sondern um den Mittelwert zwischen schnellster und langsamster Zeit", erklärt der Gosauer Ausdauersport-Sektionsleiter Karl Posch, einer der "Erfinder" des Zwieselalm-Aufstiegs. "Für diejenigen aus dem auf 120 Personen limitierten Starterfeld, die am nächsten an diese Mittelzeit herankommen, gibt es alljährlich wertvolle Preise." So mancher, der sonst niemals auf einem Stockerl stehen würde, sei in den vergangenen Jahren hier zu Skiern, Steigfellen oder lässiger Bekleidung gekommen, so Posch.

Der Mittelwert wurde heuer mit 58:32 Minuten errechnet. Am nächsten kam dieser Zeit Johann Baumann vom Bike Team Lacken, gefolgt von Marco Pachler und Thomas Höllmüller, beide aus Gosau. Sektionsleiter Posch ist voll des Lobes für die Sportler, aber auch für die Helfer: "Bei Bedingungen wie heuer ist es für die Sportler super schwierig, den Anstieg zu packen. Wenn dir der Wind um die Ohren pfeift und die Kälte in die Handschuhe kriecht, dann musst du schon beißen, um bis zur Ziellinie durchzuhalten. Für alle Helfer und das Sicherheitspersonal war’s aber auch nicht leicht." Der Trost sei: "Was heute vom Himmel gefallen ist, ist der Pulverschnee für die nächsten Skitouren, Schneemangel haben wir in Gosau keinen mehr."

Die schnellste Zeit fixierte bei den Damen Kathrin Angerer aus Berchtesgaden in 40:53 Minuten, bei den Herren Stefan Knopf in 31:30. Damit verfehlte der ebenfalls aus Berchtesgaden stammende Läufer Christian Hoffmanns Streckenrekord von 2013 um nur drei Hundertstelsekunden. 

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