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Oberösterreich

Rumänin zur Prostitution gezwungen: Zuhälter in Wels festgenommen

18. Juli 2019 14:34 Uhr

WELS/AUGSBURG. Unter dem Vorwand, sie könne in einem Restaurant arbeiten, soll ein Rumäne eine Landsfrau nach Deutschland gelockt haben. Dort musste die Frau einen Albtraum durchleben.

Der Mann entpuppte sich als Zuhälter, zwang sie zur Prostitution und zog sich ihre gesamten Einnahmen unter den Nagel. Fast neun Jahre später, am gestrigen Mittwoch, klickten in Wels die Handschellen. Der 33-Jährige befindet sich jetzt in der Justizanstalt, ein Auslieferungsverfahren wird eingeleitet. Das berichtet die Landespolizeidirektion am Donnerstagnachmittag.

Der Beschuldigte soll die Rumänin bereits im Jahr 2010 nach Deutschland gelockt haben. Er soll ihr dort einen Job in einem Restaurant angeboten haben, den es aber in Wirklichkeit nicht gab. Nachdem er die Frau überzeugt hatte, von Spanien nach Deutschland zu kommen, brachte er sie nach Augsburg, wo er sie zur Prostitution gezwungen und ausgebeutet haben soll. Im Zeitraum zwischen Sommer 2010 und Februar 2011 brachte er die Rumänin um ihren gesamten Erlös. Die Polizei spricht von mindestens 34.000 Euro. 

Am 17. Juli wurde der aufgrund eines Europäischen Haftbefehls gesuchte Mann in Wels lokalisiert und festgenommen.

 

 

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