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Oberösterreich

Oberösterreichs Jugend blickt mit Skepsis auf das kommende Jahr

05. August 2021 00:04 Uhr

Studie: Oberösterreichs Jugend blickt mit Skepsis auf das kommende Jahr
Für viele Jugendliche war es in die Krise schwierig, Kontakt zu Freunden zu halten.

LINZ. Durch die Coronakrise werde sich unser Alltag auch künftig stark verändern, sagen die Jugendlichen.

Die Pandemie ist für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung. Einen genauen Blick auf den Gemütszustand der 14- bis 25-Jährigen in Oberösterreich in der Coronakrise warf nun das IMAS-Institut im Auftrag des Landes Oberösterreich. Für ihre Studie befragten die Meinungsforscher 500 junge Menschen in Oberösterreich.

73 Prozent der Jugendlichen glauben demnach, dass die Coronakrise die Art zu leben, einzukaufen, zu arbeiten oder zu denken auch künftig stark verändern werde. Lediglich einer von 20 Befragten glaubt, dass die Krise keine Auswirkungen darauf haben wird.

Die vergangenen eineinhalb Jahre waren für die Jugend von Verzicht geprägt. Geschlossene Gastlokale, Clubs und Fitnessstudios empfanden Dreiviertel aller jungen Menschen als eine Herausforderung. Für knapp 70 Prozent war es schwierig, die Verbindung zu ihren Freunden aufrecht zu erhalten. Auch nicht ausgehen zu können, keine neuen Leute kennenzulernen und auf Körperkontakt zu verzichten, empfand eine große Mehrheit als Herausforderung.

Dem kommenden Jahr sieht eine Mehrheit der jungen Menschen (53 Prozent) mit Skepsis oder sogar Sorge entgegen. Jedoch: Desto weiter man in die Zukunft blickt, umso optimistischer wird die Jugend. Auf die kommenden neun Jahre blicken immerhin 54 Prozent mit Zuversicht.

Welche Herausforderungen sieht die Jugend in der Zukunft für Oberösterreich? Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, wird hier am häufigsten genannt, gefolgt von ausreichenden Bildungsmöglichkeiten.

Erst auf dem dritten Platz finden sich Umwelt- und Klimaschutz und die Bewältigung der Coronakrise. Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) fühlt sich durch diese Studienergebnisse in seiner Politik bestätigt: "Arbeit, Ausbildung und Klimaschutz sind unsere Kernthemen."

Viele Jugendliche konnten der Coronakrise auch Positives abgewinnen. 47 Prozent der befragten freuten sich, mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können, und 36 Prozent glauben, dass die Krise für die Umwelt eine Entlastung brachte.

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