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Oberösterreich

Oberösterreich verschiebt Massentests auf 22. bis 24. Jänner

Von nachrichten.at/az   04. Januar 2021 14:10 Uhr

(Symbolfoto)

LINZ/WIEN. Nach dem Aus für das "Freitesten" von 15. bis 17. Jänner verschiebt Oberösterreich die Massentests um eine Woche auf 22. bis 24. Jänner. Danach soll es ein großes "Dauer-Test-Angebot" geben. Jene 12.500 Personen, die sich heute schon für Mitte Jänner angemeldet haben, werden kontaktiert.

Bundesregierung und Landeshauptleute haben am Montag in einer Videokonferenz über das weitere Corona-Krisenmanagement beraten, nachdem der Plan des Freitestens für Mitte Jänner verworfen werden musste. Die Bundesländer werden nun unterschiedlich vorgehen. Oberösterreich wird die Massentests von 15. bis 17. Jänner auf das nunmehrige generelle Ende des Lockdowns von 22. bis 24. Jänner verschieben. Das bestätigte Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) den OÖNachrichten. Dies sei viel sinnvoller, als mitten im Lockdown, weil in dieser Zeit die Kontakte ohnehin beschränkt seien.

All jene, die sich heute schon für Mitte Jänner angemeldet haben, werden verständigt, kündigt Stelzer an. Es handle sich um rund 12.500 Personen, die sich für das ursprünglich geplante „Freitesten“, für das nach der Ablehnung der Opposition die gesetzliche Grundlage fehlt, angemeldet haben.

Für die Zeit danach kündigt Stelzer ein ebenso kostenloses „Dauer-Test-Angebot“ an, das viel größer sein soll als das derzeit laufende „Service-Angebot“ an fünf Standorten. Das wird auch nötig sein, denn laut Bund soll es nach dem Lockdown sehr wohl ein „Freitesten“-System geben – nicht bezogen auf eine Woche, wie ursprünglich für Mitte Jänner geplant, sondern langfristig. Wer in ein Gasthaus oder Konzert gehen will, wird einen Test brauchen.

Die Pläne für Oberösterreich hat Stelzer auch schon mit den Chefs von Städtebund (Klaus Luger, SP) und Gemendebund (Johann Hingsamer, VP) abgesprochen. „Es macht viel mehr Sinn, dauernd in mehreren Gemeinden und Städten Oberösterreichs ab 25. Jänner kostenlose Tests anzubieten, als im 3-Wochen-Rhythmus die gesamte Bevölkerung zu mobilisieren,“ teilte  Luger in einer ersten Reaktion mit.

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