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Die Jännerrallye wird ohne ihn nicht mehr dieselbe sein

Von Markus Prinz  24. August 2021 00:04 Uhr

Die heimische Rallyeszene trauert um Christoph Klausner. Der 46-Jährige wurde am Sonntagvormittag bei einem Motorradunfall aus dem Leben gerissen. Der Kremstaler war zu schnell unterwegs gewesen und hatte die Kontrolle über sein Zweirad verloren.

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Klausner war ein Meister des Schönfahrens, der mehr Wert auf einen gelungenen Drift legte, als auf eine verlorene Zehntelsekunde. Fahrfehler unterliefen ihm selten, in der "kontrollierten Instabilität des Fahrzeugs", wie er es selbst nannte, war er in seinem Element. In hohem Tempo zirkelte Klausner seinen Audi Coupé Quattro, Baujahr 1985, im spektakulären Drift über die Schnee- und Asphaltpisten. Die Zeit war für ihn nebensächlich, aber zumeist beachtlich.