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Fery Kienesberger: Basketball-Legende verstorben

GMUNDEN. Eine der schillerndsten Figuren der Gmundner Basketball-Szene ist tot: Am 24. August erlag Fery Kienesberger in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá im Alter von nur 55 Jahren einem Herzinfarkt.

Bild: privat

Der Gmundner Basketball der 1970er- und 1980er-Jahre ist untrennbar mit Kienesbergers Namen verbunden. Er selbst kam 1970 als 13-Jähriger zu den Swans, und bald war klar, dass es sich bei ihm um einen – im wahrsten Sinn des Wortes – Basketballverrückten handelte. Alle, die ihn kannten, merkten rasch, dass dieser Sport für Fery Kienesberger den Mittelpunkt seines Lebens bedeutete. In Gmunden durchlief er alle Nachwuchsmannschaften, 1975 zählte er zum Bundesligakader und wurde in der Saison 1975/76 mit den Junioren Vizestaatsmeister. 1977 holte er als Bundesligaspieler den B-Liga-Meistertitel und war maßgeblich am ersten Aufstieg der Union Gmunden in die 1. Bundesliga beteiligt.

Ferys Stationen als Spieler bzw. Trainer umfassten unter anderem Salzburg, Wels, Linz, Aflenz (die heutigen Kapfenberg Bulls), Möllersdorf, Wien und Fürstenfeld, zwischenzeitlich lagen zwei Engagements in seiner Heimatstadt Gmunden. Nach seiner Tätigkeit in Fürstenfeld verließ er Österreich und übersiedelte nach Übersee, zuerst nach Miami/Florida und vor rund sechs Jahren nach Kolumbien, wo er bis zuletzt in einer Basketballschule im Einsatz stand. Die Gmundner Swans trauern um einen Menschen, der immer seinen Weg ging und dabei stets freundlich, lustig und sportlich ehrgeizig war. Fery Kienesbergers Urne wurde in Bogota beigesetzt.

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Artikel 03. September 2012 - 00:04 Uhr
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