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Vorerst keine ASZ-Schließung geplant, Struktur wird sich aber verändern

Von Thomas Fellhofer, 01. Dezember 2022, 02:15 Uhr
Vorerst keine ASZ-Schließung geplant, Struktur wird sich aber verändern
Während Lockdowns waren die ASZ geschlossen – zum Ärger der Bürger. Bild: (OÖN)

BEZIRK ROHRBACH. Die Altstoffsammelzentren in Sarleinsbach und St. Veit bleiben einstweilen erhalten

Groß war die Aufregung kurzzeitig in Sarleinsbach und St. Veit. Die dort ansässigen Altstoffsammelzentren des Bezirks-Abfallverbandes standen nämlich zur Schließung an. Entsprechende Beschlüsse der Verbandsversammlung habe es bereits gegeben. Das bestätigt auch Verbands-Obmann Franz Hofer und beruhigt gleichzeitig: "Wir haben die Beschlüsse ausgesetzt und werden diese ASZ vorerst nicht schließen", sagt er auf OÖN-Anfrage.

Von den Gemeinden kam teils heftiger Widerstand gegen die Auflassung der Standorte. Man vermutete, dass die Schließungen eine Folge der Einführung des "Gelben Sackes" seien.

Struktur ändert sich

Mit dem Gelben Sack seien die Schließungspläne nur bedingt in Verbindung zu bringen: "Die beiden Standorte müssten saniert werden. Pro ASZ würde das circa 1,5 Millionen Euro kosten", erklärt Hofer. Insofern wolle man nun erst einmal abwarten, wies sich die Einführung des Gelben Sackes tatsächlich auf das Sammelverhalten in den ASZ auswirke. Die PET- und Dosenbepfandung, die 2025 eingeführt werden soll, ist in der Abfallwirtschaft ebenfalls ein großes Thema. "Die ASZ-Landschaft im Bezirk Rohrbach wird sich definitiv verändern", sagt Hofer. 14 Standorte für 55.000 Einwohner seien auf Dauer vor dem Hintergrund der anstehenden Veränderungen nicht haltbar. Zudem müsse man Ertragsausfälle mit Einsparungen kompensieren. Das gehe nicht nur über die Schließung von Standorten, sondern auch durch verringerte Öffnungszeiten und die damit verbundenen Personaleinsparungen.

Recycling wichtiger denn je

Dass Recycling richtig und wichtiger denn je ist, davon ist BAV-Obmann Hofer überzeugt: "Es ist im Zentralraum eine große Sortieranlage geplant. Dort schafft man um die 80 Prozent Recyclingquote. Bei älteren Anlagen liegt die Quote teils bei etwa 20 Prozent." Insgesamt sei der gesamte Abfallmarkt stark im Umbruch, und das spüre man eben auch in Rohrbach – auch wenn Schließungen immer ungut seien.

Dass die Bürger in Rohrbach an ihren ASZ hängen, sei grundsätzlich positiv zu bewerten. Das zeige, dass Recycling in der Region einen hohen Stellenwert hat. Natürlich können Leichtstoffe selbstverständlich weiterhin im ASZ entsorgt werden. Durch die saubere Vorsortierung wird dort sogar eine höhere Recyclingquote erreicht, als dies bei technischen Sortieranlagen der Fall ist.

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Autor
Thomas Fellhofer

Lokalredakteur Mühlviertel

Thomas Fellhofer
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