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Mühlviertel

Steininger Designers: Eine Geschichte aus dem Mühlviertel, die motiviert

29. Januar 2020 00:04 Uhr

Steininger Designers: Eine Geschichte aus dem Mühlviertel, die motiviert
Josef (l.) und Maximilian Priglinger (r.) luden Martin Steininger ins Unternehmerforum.

NEUFELDEN. Martin Steininger erzählte Rohrbacher Unternehmerkollegen von seinem Werdegang.

"Eine Erfolgsstory aus dem Mühlviertel" lautete das Motto des Unternehmerforums, das alljährlich zum Jahresauftakt bei Biohort in Neufelden stattfindet. 65 Unternehmer des Bezirkes folgten der Einladung der Geschäftsführer Josef und Maximilian Priglinger. Martin Steininger, Geschäftsführer von Steininger Designers, erzählte über die Entwicklung vom einfachen Tischlereibetrieb zum international geschätzten Komplettausstatter für Architektur und Interior-Konzepte. "Besonders schätzen wir die guten Fachkräfte im Mühlviertel", verriet Steininger. Das Traditionsunternehmen ist mit Standorten in Hamburg, London, Beirut, Linz, Wien und St. Martin weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt.

Echtes Familienunternehmen

1933 wurde die damalige Tischlerei vom Großvater gegründet. Mittlerweile führt die dritte Generation das Unternehmen. Der Weg nach oben war nicht immer einfach: "Nach vier Jahren mussten wir feststellen, dass der Handel nichts für uns ist", erklärte Steininger. Doch er richtete den Blick weiter nach vorne und eröffnete schlussendlich eigene Standorte. Heute erfreuen sich zahlreiche Promis, wie zum Beispiel Anna Veith oder Alexandra Meissnitzer, an Steiningers Innenarchitektur. Biohort-Geschäftsführer Josef Priglinger ist fasziniert von der Erfolgsgeschichte: "1997 hat Martin Steininger den Umbau unserer Büros geplant. Schon damals war die Zusammenarbeit sehr professionell.

Die Entwicklung des Design-Unternehmers habe ich über die Jahre mit Spannung verfolgt. Ich freue mich über seinen Erfolg – er ist ein herausragender Mühlviertler." Den großen Sprung auf die internationale Bühne schafften Steininger Designers auf der größten internationalen Möbelmesse der Welt in Mailand. "Blauäugig fuhren wir da hin, so nach dem Motto: Jetzt sind wir da, wann können wir aufbauen?"

Die große Enttäuschung folgte auf dem Fuß, denn die Warteliste, um überhaupt auf der Messe ausstellen zu dürfen, war lang. Sechs Jahre Wartezeit müsse man da schon mindestens einkalkulieren, lautete die Antwort des Veranstalters. Nach diesem Dämpfer fuhr Steininger wieder heim ins Mühlviertel. "Aber am nächsten Tag läutete das Telefon, und die Messeveranstalter meinten, man habe sich das Portfolio angesehen und wir seien genau das, was man noch suche." Der Auftritt in der Design-Metropole wurde zum Erfolg. Die Mailänder Möbelmesse brachte enormes Feedback, auch in den Medien.

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