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Mühlviertel

Simon Wagner war eine Klasse für sich: "Bin vom Vorsprung selbst überrascht"

03. August 2021 00:04 Uhr

Simon Wagner war eine Klasse für sich: "Bin vom Vorsprung selbst überrascht"
In 15 von 16 Sonderprüfungen der Hartbergerland Rallye markierte Simon Wagner die Bestzeit.

MAUTHAUSEN. Mit einer makellosen Leistung drückte Simon Wagner der am Wochenende ausgetragenen Hartbergerland Rallye seinen Stempel auf.

Von den insgesamt 16 Sonderprüfungen gingen 15 auf das Konto des jungen Mühlviertlers. Am Ende standen fast zwei Minuten Vorsprung auf den regierenden Staatsmeister Hermann Neubauer (Ford Fiesta) zu Buche. Auch in der Meisterschafts-Zwischenwertung liegt der 28-Jährige klar in Front. Keine Frage: Der Weg zum Meistertitel dürfte heuer über das Duo Simon Wagner und Co-Pilot Gerald Winter führen.

Das seit Jahren eingespielte Duo hatte bei der Rallye in der Oststeiermark von Beginn an alles im Griff, spulte einen Wertungsabschnitt nach dem anderen wie ein Uhrwerk herunter und gab sich, egal ob die Bedingungen nass oder trocken waren, keine Blöße. Dass der regierende Staatsmeister Hermann Neubauer nicht seine beste Leistung abrufen konnte, soll die beeindruckende Vorstellung Wagners genauso wenig schmälern wie der relativ frühe Ausfall von Johannes Keferböck durch einen spektakulären Überschlag.

"Ich habe zwar gehofft, dass ich hier auf den Prüfungen, die wir alle nicht gekannt haben, einen Vorteil gegenüber Hermann Neubauer habe. Jetzt bin aber selbst über den klaren Vorsprung überrascht", sagte Wagner nach seinem souveränen Sieg. Er habe sich vom ersten Kilometer an wohl gefühlt. "Willi Stengg hat uns da sehr coole Prüfungen geboten. Überhaupt war die Rallye vom zeitlichen Ablauf her, auch auf den Verbindungsetappen, für mich die bisher beste in Österreich."

Nachdem Wagner vor zwei Wochen bereits den Saisonauftakt in Weiz für sich entscheiden konnte, liegt der Mauthausener nun auch in der Zwischenwertung der Meisterschaft klar in Front. "Leider ist noch nicht ganz klar, wie viele ÖRM-Läufe es heuer noch geben wird.", sagt Wagner. "Nach der Absage der Niederösterreich Rallye steht aktuell nur noch die W4-Rallye auf deim Kalender. Ich hoffe aber, dass noch ein Ersatzlauf gefunden wird, um die Staatsmeisterschaft aufzuwerten."

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