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Mühlviertel

Schwerpunkt Acker und Weide im Bio.Garten.Eden

18. Juni 2019 00:04 Uhr

Schwerpunkt Acker und Weide im Bio.Garten.Eden
Direkt am Gartenschaugelände weiden Kühe und Schafe auf biologischen Flächen.

AIGEN-SCHLÄGL. In den drei Schwerpunktwochen zum Thema "Acker & Weide" bis 30. Juni dreht sich auf der Landesgartenschau alles um den Boden und die ökologische Bodenbewirtschaftung.

Das Wirtschaften in Kreisläufen und die Steigerung der Fruchtbarkeit von Böden werden bei der Bioschule Schlägl anschaulich erklärt.

Kreislaufwirtschaft

Ein lebendiger, gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesunde Pflanzen, Tiere und somit auch gesunde Lebensmittel. Wesentliche Prinzipien sind das Wirtschaften in geschlossenen Kreisläufen und der lebendige Boden als Lebensträger der Erde. Er steht im Mittelpunkt aller Bewirtschaftungsmaßnahmen. Biobetriebe steigern die Fruchtbarkeit des Bodens mit einer durchdachten Fruchtfolge und betriebseigenem Wirtschaftsdünger. "Kreislaufwirtschaft ist das Gebot der Stunde", sagt Johann Gaisberger, Direktor der Bioschule Schlägl. "Es soll nichts bleiben, was nachfolgende Generationen entsorgen müssen." Wer Bio im Garten lebt, will auch mit allen Sinnen genießen – und vor allem schmecken.

Wie kommt Bio auf den Teller

Der neu angelegte Bio-Kreislauf und die Bioschule Schlägl zeigen, wie biologische Lebensmittel auf unsere Teller kommen und wie nachhaltige Landwirtschaft gelingt.

Eine durchdachte Fruchtfolge ist die Basis für eine erfolgreiche Ernte – auch im Hausgarten. "Lernen im Kreislauf der Jahreszeiten: Das funktioniert vor allem auch im Garten – dass man mit der Natur lebt und sieht, wie sich der Garten verändert. Deswegen haben die Menschen einen Garten, weil sich etwas verändert und nicht immer gleich ist", sagt Johann Gaisberger. Wer wissen möchte, welche Vorteile diese Form der Bewirtschaftung auch im eigenen Garten bringt und wie das funktioniert, besucht die Landesgartenschau Bio.Garten.Eden am besten in den Schwerpunktwochen "Acker & Weide". Erstmals wird bei einer OÖ Landesgartenschau mit bio-zertifizierten landwirtschaftlichen Flächen den Besuchern auch ein umfassender Einblick in die Arbeit von Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern gewährt.

Düngen, aber biologisch

"Darüber hinaus wird am Areal der Gärten gezeigt, dass durch den Einsatz von Düngern, die auch in der Bio-Landwirtschaft zugelassen sind, auch ein erster Schritt in die Nachhaltigkeit beschritten werden kann. Biologisches Saatgut, Heckenpflanzen und Obstbäume sind bereits in Bio-Qualität erhältlich – das ist auch für Hobbygärtner spannend", sagt Sigrid Weissengruber von Bio Austria. Zusätzlich zu wertvollen Infos rund um den gesunden Boden wird auch das Thema Weidehaltung genau erklärt. Bio-Kühe und Bio-Schafe weiden im Gartenschaugelände, so gewinnen Besucher einen Einblick in die Weidehaltung.

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