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Mühlviertel

Regionalität ist Trumpf: Freistädter starten mit Gemüse für Selbstabholer

Von Anna Greslehner  20. November 2020 01:12 Uhr

Regionalität ist Trumpf: Freistädter starten mit Gemüse für Selbstabholer
Raritäten und alte Gemüsesorten werden in Galgenau kultiviert. (Walchhofer)

FREISTADT. Ab 2021 trägt Katharina Berndls und Paul Walchhofers Konzept "Market Garden" Früchte.

Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und die Tendenz zur Nahversorgung liegen seit Jahren im Trend. Vielen Menschen ist das Thema Ernährungssicherheit ein Anliegen, speziell seit Corona verzeichnen Biokisten-Anbieter, Foodcoops und CSA-Betriebe (Community Supported Agriculture) einen regen Zulauf. Ab Frühling ist Freistadt in diesem Bereich um ein Angebot reicher. Beim Konzept "Market Garden", handelt es sich um einen bio-intensiven Gemüsebau im kleinen Maßstab, bei dem Qualität und Bezug zum Kunden vor Quantität stehen. "Wenn einem das Gesicht hinter den Produkten fehlt, wird es einem schnell gleichgültig, unter welchen Umständen die Lebensmittel erzeugt wurden", ist Initiator Paul Walchhofer überzeugt. "Ich möchte meine Kunden kennen, ihre Meinungen hören und so weit wie möglich auf sie eingehen."

Regionalität ist Trumpf: Freistädter starten mit Gemüse für Selbstabholer
Katharina Berndl und Paul Walchhofer haben sich auf den Anbau von Gemüse in höchster Qualität spezialisiert. (Laura Berndl)

Von Medientechnik zu Gemüse

Walchhofer, der zunächst an der FH Hagenberg Medientechnik und Design studierte und im Anschluss die Landwirtschaftsschule absolvierte, begann 2017, auf 1000 m2 in Sankt Peter Gemüse für den Eigenbedarf anzubauen, zuerst alleine, dann mit seiner Lebensgefährtin Katharina Berndl, Absolventin der Gartenfachschule Ritzlhof. "Anfang des Jahres entstand dann die Idee, das Ganze zu vergrößern und auch in den Verkauf zu gehen", so Berndl. Im Juni fanden die beiden ein geeignetes Grundstück in Galgenau, nun wird auf Hochtouren für das kommende Jahr vorbereitet: Ein Baucontainer soll als Kühlraum und Verkaufsstandort dienen, Beete und Folientunnel werden angelegt, der Anbau wird mittels spezieller Gemüsebeetplaner-Software strukturiert.

Gestartet wird mit 23 Kulturen verschiedener Sorten. "Wobei wir einen Schwerpunkt auf Gemüse legen möchten, das im Handel nicht erhältlich ist, sowie Raritäten", sagt Walchhofer. Von Ende Mai bis Oktober sollen die Gemüsekisten, die für einen Zwei-Personen-Haushalt berechnet sind, dann wöchentlich zur Abholung bereitstehen.

Wer sich fürs Abo interessiert, findet Informationen auf www.freistaedter-gartengemuese.at

Artikel von

Anna Greslehner

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