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Mühlviertel

Perger NMS-Schüler lernen, wie man Leben rettet

Von Bernhard Leitner  25. März 2019 00:04 Uhr

Alle Perger NMS-Schüler lernen, wie man Leben rettet
Franz Hochstöger (Bgm. St. Georgen/W.), Elke Windhager, Vanessa Lumetsberger, Lehrbeauftragte Elisabeth Norman

PERG. Schüler retten Leben: Flächendeckende Initiative an Mittelschulen im Bezirk Perg.

Bei der Verankerung von Erster Hilfe im Unterricht zählt der Bezirk Perg zu den bundesweiten Vorbildern. Das zeigen die vollen Starterfelder bei den bezirksweiten Erste-Hilfe-Bewerben, an denen bereits Volksschüler ihr Können unter Beweis stellen, aber auch die Erfolge bei überregionalen Bewerben: Im vergangenen Jahr holten Schüler der NMS Pabneukirchen sogar den Bundessieg in den Bezirk Perg.

Lernen, wie man Leben rettet

Um lebenswichtige Kompetenzen in Sachen Erster Hilfe noch besser bei den Schülerinnen und Schülern zu verankern, wird nun an allen Neuen Mittelschulen im Bezirk flächendeckend die Initiative "Kids save lives – Kinder retten Leben" umgesetzt. Alle Mädchen und Burschen lernen dabei zumindest in zwei Unterrichtsstunden im Jahr die fachgerechte Reanimation.

Notburga Astleitner, Schulqualitäts-Managerin im Bezirk Perg, und der Bezirksleiter des Jugendrotkreuzes Erwin Bindreiter luden zum Auftakt dieser Kampagne je zwei Lehrerinnen und Lehrer aus jeder Schule zu einer Dienstbesprechung. Dabei wurden nicht nur die Eckpfeiler des Programms vorgestellt, sondern zugleich auch der praxisgerechte Einsatz der Ersthelfer-Puppen geübt. Diese Puppen kommen im Ersthelfer-Unterricht zum Einsatz. Damit das Projekt auch klassenweise durchgeführt werden kann, unterstützen die Bürgermeister der Standortgemeinden den Ankauf finanziell.

Alle Perger NMS-Schüler lernen, wie man Leben rettet
Erste-Hilfe-Bezirksbewerb

"Aufgabe der Schule ist es, Lebenskompetenzen zu vermitteln. Erste Hilfe leisten zu können und die Fertigkeiten der Wiederbelebung zu beherrschen, zählen demnach zu den wichtigsten Grundkompetenzen, denen sich eine Schule nicht verwehren darf", sagt Erwin Bindreiter über die Sinnhaftigkeit dieses Lebensretter-Programms an den Perger Pflichtschulen.

Mehr als 1.000 Menschen in Österreich könnten gerettet werden, würden mehr Laien sofort bei einer Person mit Herzstillstand mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Wird beispielsweise bei einem Herzstillstand sofort mit der Herzdruckmassage begonnen, verdreifacht sich die Überlebenschance. Laut Experten ist es deshalb sinnvoll, genau diese Unterrichtsinhalte mehrfach im Verlauf der Schulzeit zu vermitteln, um diese Kompetenz im Sinn einer "Lernspirale" dauerhaft bei den Heranwachsenden zu verankern.

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Artikel von

Bernhard Leitner

Lokalredakteur Mühlviertel

Bernhard Leitner
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