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Mühlviertel

"Mission Orange": Freistadt sparte mit Umstellung 40 Prozent bei Restabfall

Von OÖN   25. April 2019

"Mission Orange": Freistadt sparte mit Umstellung 40 Prozent bei Restabfall
Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer und Stadträtin Patricia Winkler (Bildmitte) im ASZ Freistadt

FREISTADT. Neues Sammelsystem führte zu Rückgang von Restabfallmengen von monatlich 30 Tonnen.

Eine konsequentere Trennung des Haushaltsmülls und deutlich reduzierte Mengen an Restabfall, der im Freistädter Altstoffsammelzentrum (ASZ) anfällt: Das ist die vorläufige Bilanz des "Orangen Sacks", den die Stadtgemeinde vor genau zwei Jahren eingeführt hat.

Waren es im Jahr 2016 noch 875 Tonnen Restabfall pro Jahr, die im ASZ angeliefert wurden, so sank diese Menge im vergangenen Jahr auf 540 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 40 Prozent. Pro Monat fallen somit knapp 30 Tonnen weniger Restmüll im ASZ an. "Unser Projekt Orange ist ein Vorzeigeprojekt, das nun auch in anderen Gemeinden Schule macht", sagte Umwelt-Stadträtin Patricia Winkler kürzlich bei einem Lokalaugenschein im ASZ. "Ich freue mich, dass die Freistädterinnen und Freistädter den Orangen Sack gut angenommen haben und ihren Haushaltsmüll sorgfältig trennen", so Winkler. Das wirke sich nicht nur auf die Recyclingquote und somit die Umwelt positiv aus, sondern auch auf das Haushaltsbudget der Stadtbewohner. Winkler: "Wir konnten die Abfallgrundgebühr um acht Prozent verringern."

Verändert hat sich aber nicht nur die Restabfallmenge im ASZ Freistadt. Auch baulich wurde in den vergangenen Monaten einiges adaptiert. Eine neue Pellets-Heizung, eine automatische Schiebetüre beim Sammelraum und zwei neue Tore sollen auch an kalten Wintertagen angenehme Temperaturen im Personal- und Sammelraum garantieren. "Wir wollten ein besseres Arbeitsumfeld für die Beschäftigten schaffen, in dem sie sich wohlfühlen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit. Da ist es wichtig, dass wir ihnen eine gesunde Arbeitsumgebung ermöglichen", sagt Freistadts Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer.

Tag der Abfallwirtschaft

Welche Arbeit hinter einem funktionierenden Entsorgungssystem steckt, wird am 10. Mai beim "Tag der Abfallwirtschaft" vor Augen geführt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist dabei die getrennte Sammlung und Verwertung von Kunststoffverpackungen. Umwelt-Stadträtin Winkler und ihr Team werden den gesamten Tag über für Fragen zur Verfügung stehen. Als kleines Geschenk gibt es für alle Besucher eine gelbe Sammeltasche sowie Aufkleber für ein Abfall-Trennsystem daheim.

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