Lade Inhalte...

Kardinal Schönborn feierte Hochamt im Mühlviertel

18.August 2019

Kardinal Schönborn im Mühlviertel
Kardinal Christoph Schönborn bei seiner Predigt in der Stiftskirche Schlägl.

Der Festgottesdienst am Fest Maria Himmelfahrt war auch ein Dankgottesdienst von Abt emeritus Martin Felhofer anlässlich seines 30-jährigen Abtweihe-Jubiläums. Kardinal Christoph Schönborn zitierte in seiner Predigt die Worte eines Stiftsgastes, der die Mitbrüder des Stiftes Schlägl als „bodenständig, grundvernünftig und den Glauben im Alltag überzeugend lebend“ bezeichnet hatte. Ein Kloster brauche zu seinem jahrhundertelangen Bestand „eine gute Wirtschaft, eine gute Bildung und gute Äbte und Mitbrüder“, so Schönborn. 

Der Kardinal gratulierte Abt em. Martin Felhofer zu 30 Jahren segensreicher Stiftsführung, was mit einem kräftigen Applaus der Gottesdienstgemeinschaft bedacht wurde. Schönborn wies auf das Evangelium vom Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel hin. Dabei betonte er, die beiden Frauen Elisabeth und Maria hätten auf vorbildliche Art das Wort Gottes gehört und in ihrem Leben verwirklicht. Die „Kraft der Auferstehung“ und der „Glaube des Volkes Gottes“, das Gottes Wort höre und lebe, gebe der Kirche und speziell den Klöstern Bestand in die Zukunft hinein. 

Abt Lukas Dikany, der am 11. Juni 2019 zum Nachfolger von Martin Felhofer gewählt worden war, dankte am Ende des Gottesdienstes Kardinal Christoph Schönborn herzlich für sein Kommen und brachte seinen besonderen Dank Abt em. Martin Felhofer gegenüber zum Ausdruck. Dieser habe in den 30 Jahren seiner äbtlichen Leitung eine beeindruckende Ausstrahlung in seinen Tätigkeiten ausgeübt und dabei immer „Nähe zu den Menschen, kräftige Dynamik und spirituelle Tiefe“ gelebt, würdigte Dikany seinen Vorgänger. 

copyright  2019
23. Oktober 2019