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Hochwasserschutz für Zwettl wird umgesetzt

16. Juni 2024, 16:08 Uhr
Josef Rathgeb, Roland Maureder und Thomas Wolfesberger präsentierten das Hochwasserschutzprojekt. (Gemeinde)

Nach Jahrzehnten intensiver Planung und Verhandlung steht das langersehnte Hochwasserschutzprojekt in Zwettl

ZWETTL/Rodl. Der Umsetzung des lange ersehnten Hochwasserschutzes für Zwettl an der Rodl scheint nichts mehr im Wege zu stehen: Die Zustimmung aller Grundbesitzer und beteiligten Stellen sowie der Wasserrechtsbescheid sind vorhanden. Die Finanzierung durch den Bund ist bereits genehmigt, und der Beschluss für die Finanzierung durch das Land Oberösterreich soll am 4. Juli erfolgen. "Gemeinsam mit den Gemeinden Oberneukirchen und Bad Leonfelden kann dieses wichtige Projekt, das seit Jahren intensiv im Hochwasserschutzverband Distlbach diskutiert wird, endlich gestartet werden", teilt die Gemeinde mit.

Der Ortskern der Marktgemeinde Zwettl an der Rodl war wiederholt, besonders stark 1987 und 2002, von Hochwässern des Distlbaches sowie des Schauerbaches, welche im Ortszentrum in die Große Rodl münden, betroffen. Nach Fertigstellung der Schutzmaßnahmen werden etwa 355 Bewohner in 54 Häusern bei Regen ruhiger schlafen können. Zum Schutz vor den Hochwässern des Distlbaches wird ein Rückhaltebecken errichtet, das eine Überflutungsfläche für ein 100-jährliches Hochwasser umfasst. Eine schwimmergesteuerte Drosseleinrichtung wird die Hochwasserspitzen drosseln, um einen schadlosen Abfluss im Zentrum von Zwettl zu gewährleisten. Die Maßnahmen am Schauerbach beinhalten den Bau von Hochwasserschutzmauern, Vorlanddurchlässen sowie den Abbruch und Neubau der Brücke über die Landesstraße. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 7,9 Millionen Euro, wovon das Bundesministerium rund 48 Prozent und das Land OÖ 40 Prozent übernimmt. Die verbleibenden Kosten teilen sich die Anrainergemeinden Zwettl an der Rodl zur Hälfte, Oberneukirchen mit 30 Prozent und Bad Leonfelden mit 20 Prozent der Restsumme. Das Hochwasserschutzprojekt soll in den nächsten zwei Jahren bis 2027 umgesetzt werden. Noch im Sommer 2024 wird mit dem Umbau des "Wachl-Hauses" und der Übersiedelung der Greenkeeper-Station sowie dem Abbruch des "Eder-Hauses" und der Errichtung der Baustraße begonnen werden.

Gemeinden helfen zusammen

"Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Fortschritt für den Hochwasserschutz für Zwettl an der Rodl dar. Es wird die Sicherheit und Lebensqualität der betroffenen Bewohner unserer Gemeinde erheblich verbessern", freut sich Verbandsobmann Bürgermeister Roland Maureder mit seinen Bürgermeisterkollegen Thomas Wolfesberger aus Bad Leonfelden und Josef Rathgeb aus Oberneukirchen: "Ein großes Danke gilt weiters dem Gewässerbezirk Grieskirchen sowie allen betroffenen Grundbesitzern."

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