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Mühlviertel

Gute Qualität der Mühlviertler Seen und Flussbäder

18. Juni 2019 03:20 Uhr

Schon mehrmals wurde im Welser Gemeinderat die Errichtung eines Badesees diskutiert.

MÜHLVIERTEL. Wer an den kommenden, erneut sommerlichen Junitagen Erfrischung und Abkühlung sucht, ist dabei nicht nur in einem der vielen Freibäder bestens aufgehoben: Auch an den "Landesbadestellen" an Flüssen und Badeseen im Mühlviertel ist ungetrübtes Badevergnügen möglich.

Das bestätigt die nun veröffentlichte Auswertung jener Proben, die Ende Mai bzw. Anfang Juni aus 15 Badeplätzen entnommen wurden. Sie ergaben entweder gar keine oder nur eine sehr geringe bakteriologische Belastung.

Naturbadestellen sind nicht nur bei den Badegästen, sondern auch bei den Kommunen sehr beliebt, stehen doch die Betriebskosten in keinerlei Verhältnis zu einem Freibad. Gepflegt müssen aber auch diese Badeplätze werden. "Wir hatten zum Beispiel in der Resilacke im Frühling ein Problem mit Blaualgen", erzählt Kleinzells Amtsleiter Florian Hofer. Diese seien mittlerweile wieder in tieferen Wasserschichten. Handlungsbedarf bestehe aber dennoch. So will man im Herbst verschiedene Maßnahmen prüfen, um Sauerstoff in die tieferen Wasserschichten zu bekommen. Momentan kann man sich in Kleinzell über eine bakterienfreie Wasserqualität freuen. Die Werte für Escherichia coli sowie für Enterokokken weisen in Kleinzell eine "schwarze Null" aus. Das schaffen im Mühlviertel sonst nur noch die Feldkirchner Seen.

Doch auch alle anderen untersuchten Badeplätze weisen hervorragende Wasserqualität auf: Mit einem "Ausgezeichnet" wurden auch die Große Mühl in Haslach und Ulrichsberg, der Klausteich in St. Georgen am Walde sowie der Saxenteich beim Steinbruch Dornach bewertet. Immerhin eine gute Badequalität erreichten die Donau bei Ottensheim, die Große Mühl beim Freibad Aigen-Schlägl, das Waldbad in Perg, der Pesenbach bei Bad Mühllacken, die Rodl in Walding und Gramastetten sowie die Waldaist bei den Badeplätzen in Reichenstein (Tragwein) und Hohensteg (Pregarten).

Speziell an den Flussbädern ist die Belastung oft von Tag zu Tag recht unterschiedlich, weiß Oberösterreichs Wasserlandesrat Wolfgang Klinger (FP): "Nach Gewittern können vermehrt Keime eingeschwemmt werden." Als "Landesbadestellen" gelten jene Plätze, die aufgrund geringer Besucherfrequenz nicht im EU-Kontrollprogramm erfasst sind.

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