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Größte Ampelkreuzung im Land entsteht im Mühlviertel

Von Bernhard Leitner, 13. Juni 2024, 15:02 Uhr
Kreisverkehr Unterweitersdorf
Der Umbau des Kreisverkehrs soll im kommenden Jahr beginnen. Bild: lebe

UNTERWEITERSDORF. Das stark gestiegene Verkehrsaufkommen sprengt die Kapazität des Kreisverkehrs, der die S10-Anschlussstelle mit der B124 und der B125 verbindet.

Kreisverkehre galten lange Zeit als Wunderwaffe gegen verstopfte Kreuzungen – so auch bei der Autobahn-Anschlussstelle in Unterweitersdorf. Mittlerweile zeigen Simulationen, aber auch Erfahrungen aus Wien und Niederösterreich, dass ab einem Verkehrsaufkommen von etwa 20.000 Fahrzeugen pro Tag mehrspurige Ampelkreuzungen leistungsfähiger sind als Kreisverkehre.

Deshalb plant das Land Oberösterreich nicht nur bei der B3-Auffahrt zur neuen Donaubrücke Mauthausen eine Ampelregelung, sondern auch beim Kreisverkehr an der S10-Anschlussstelle in Unterweitersdorf. Hier betrug das Verkehrsaufkommen auf der B124 in Richtung Pregarten – also dem wichtigsten Ast des Kreisverkehrs – im Jahresmittel 2023 rund 18.700 Fahrzeuge. Der Kreisverkehr nimmt dazu noch Verkehr von der B125 und dem angrenzenden Gewerbegebiet auf, weshalb die Höchstgrenze für leistungsfähige Kreisverkehr-Anlagen übertroffen wird.

Auf der Basis von Verkehrsstromanalysen und Machbarkeitsstudien hat sich das Land Oberösterreich festgelegt, den Kreisverkehr in eine vierspurige Kreuzung mit Ampelregelung umzubauen. "Mit dem Umbau zur größten ampelgeregelten Kreuzung des Landes wird der Verkehr in Unterweitersdorf zukünftig deutlich sicherer und flüssiger sein", sagt dazu Günther Steinkellner (FP), Oberösterreichs Landesrat für Infrastruktur.

Bis zu fünf Spuren

Konkret wird die B124 in Fahrtrichtung Pregarten auf zwei Fahrstreifen verbreitert und nach rund 400 Metern wieder auf einen Fahrstreifen reduziert. Sogar fünf Spuren soll es bei der südlichen Zufahrt von der B125 zur neuen Ampelanlage geben. Auch die Abfahrts- und Auffahrtsrampen der S10 Mühlviertler Schnellstraße werden auf bis zu vier Fahrstreifen verbreitert. Die Gesamtprojektkosten werden mit 16,17 Millionen Euro angegeben. Davon übernimmt die Asfinag 7,51 Millionen Euro und das Land Oberösterreich 8,66 Millionen Euro.

Die Grundeinlöse-Verhandlungen haben bereits begonnen. Aktuell wird an der Erstellung der Bauprojektunterlagen gearbeitet. Der Zeitplan sieht vor, dass im zweiten Halbjahr 2024 das Vergabeverfahren durchgeführt wird, sodass 2025 mit dem Bau begonnen werden kann.

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Autor
Bernhard Leitner
Lokalredakteur Mühlviertel
Bernhard Leitner
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31  Kommentare
31  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
dr.haus (269 Kommentare)
am 15.06.2024 12:14

17 Mio Steuergeld, nur weil a poa Toagschädln nit mit an Kreisverkehr umgeh kennan… Varuckt!

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Infoplus (1.217 Kommentare)
am 14.06.2024 19:59

Kostet und zieht wieder mehr Verkehr an weil es staut. Was wird dann in Pregarten gemacht? Ein dreistöckiger Bundestraßenknoten

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mei_meinung (2.138 Kommentare)
am 14.06.2024 17:25

Auf das Bauprojekt ,welches nicht in der Luft zerrissen wird, bin ich schon gespannt.

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ArtemisDiana (2.174 Kommentare)
am 14.06.2024 15:06

Wir haben eindeutig zu wenige Straßen....

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mei_meinung (2.138 Kommentare)
am 14.06.2024 17:29

Die Straße wird ja nicht mehr! Bitte erst denken dann schreiben.

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ArtemisDiana (2.174 Kommentare)
am 15.06.2024 08:08

Zu wenige Fahrstreifen ;)

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schreiberin (232 Kommentare)
am 14.06.2024 06:02

Sinnlose Geldverschwendung.

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Seppolazus (38 Kommentare)
am 14.06.2024 09:09

aktuell ist der Kreisverkehr Lebensgefährlich.
Abends gibt es Regelmäßig hunderte Meter Rückstau auf die Autobahn, auf dem Pannenstreifen und dieser Rückstau befindet sich aus linz kommend nach einer Kurve.
Manchmal bleiben da Leute sogar auf dem normalen fahrstreifen stehen, wenn sie es nicht geschafft haben sich am Pannen Streifen einzufädeln

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.06.2024 09:23

Wie deppat muss man sein, um auf der rechten Fahrspur stehen zu bleiben?

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Zonne1 (3.724 Kommentare)
am 14.06.2024 09:28

eilige Vordrängler ?

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Zonne1 (3.724 Kommentare)
am 14.06.2024 09:27

Das Geld wäre in die S7-Schienenachse nach Gallneukirchen und Pregarten deutlich besser investiert !

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bwi84 (2 Kommentare)
am 13.06.2024 17:54

Der Kreisverkehr hätte damals doppelt so groß gebaut werden müssen mit eigener rechtsabbiegespur von B124 nach Freistadt und eigener rechsabbiegespur von A7 Richtung Unterweitersdorf.
Hätte vielleicht damals ein paar Hunderttausend mehr gekostet dafür würds funktionieren und Platz wäre damals auch genug gewesen....
Jetzt kostets 16 Mille und wird für noch mehr Stau während der Bauarbeiten sorgen.....

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 14.06.2024 06:27

Die Mühlviertler sollten mal dran denken auf Öffis umzusteigen - dann bringens weniger Abgase nach Linz. Wäre für die Gesundheit der Linzer und für unsere Umwelt gut.

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zwetschke (159 Kommentare)
am 14.06.2024 06:45

Du bist der Beste.
Es gibt leider keine Möglichkeit, Werkzeug, Material,.. in Öffis zu transportieren.
Ausserdem gibt es immer noch Orte wo es auf Grund der Frequenz der Öffis schier unmöglich ist Öffis zu nutzen

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woiknail (856 Kommentare)
am 14.06.2024 07:48

Nicht jeder transportiert täglich Werkzeug oder Material. Es gibt auch andere Jobs. Die Öffs gehören sicherlich ausgebaut. Ist zu hoffen, dass die Leute dass dann auch nutzen.

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.06.2024 09:22

Wenn nur mehr Handwerker und Leute die schwere Sachen transportieren würden mit dem Auto nach linz fahren würden, hätten die freie Straßen wie beim ersten Lockdown.

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ArtemisDiana (2.174 Kommentare)
am 14.06.2024 15:09

Es mag durchaus Gründe geben, die Öffis nicht zu nutzen. Generell ist es aber Bequemlichkeit.

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mei_meinung (2.138 Kommentare)
am 14.06.2024 17:30

Nein.

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 14.06.2024 11:03

Der richtige Mühlviertler, der was auf sich hält, hat immer sein gesamtes Werkzeug im Auto. Könnt ja wo was rumliegen was ma zu Hause brauchen kann und in transportable Teile zerlegen muss 🤣

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mei_meinung (2.138 Kommentare)
am 14.06.2024 12:49

Es soll auch Arbeitnehmer geben die beruflich viel im Auto unterwegs sind.

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Infoplus (1.217 Kommentare)
am 14.06.2024 19:57

und eine kranke Oma im Auto

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transalp (10.468 Kommentare)
am 13.06.2024 17:12

Kreisverkehr ab einer bestimmten Fahrzeugdichte funktionieren deshalb nicht, weil viele Autofahrer
- beim Einfahren zögern
- beim Ausfahren nicht blinken
- oder schlicht zu langsam im Kreis fahren (Unsicherheit?).
Wichtig auch sind die im Durchmesser großzügig dimensionierte Kreisverkehr.

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.06.2024 09:23

Die Franzosen haben auch viele sehr große und auch 2 spurige Kreisverkehre.
Glaube nicht, dass wir damit zurechtkämen

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Baumblatt (356 Kommentare)
am 14.06.2024 11:49

Der Kreisverkehr in Traun bzw Haid Nähe Firma Hella wird zeitweise zweispurig befahren - weil notwendig und es geht sich aus. Funktioniert, wenn ich das mitbekomme, ganz gut!

Obwohl ich selber kein theoretisches Wissen aus der Führerscheinzeit mitbringe. Ist mMn eine Holschuld sich das anzueignen.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.474 Kommentare)
am 13.06.2024 16:31

Flüssig nach einiger Zeit grün, zäh bis stehend bei Rot...

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transalp (10.468 Kommentare)
am 13.06.2024 17:13

...und Gas geben bei Gelb...😉

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Burko (49 Kommentare)
am 13.06.2024 15:27

Eigentlich sollte die Asfinag alles bezahlen! Die haben beim Neubau den Bock abgeschossen.

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schubbi (3.632 Kommentare)
am 14.06.2024 10:29

Es wird nie eine Straße geben, die nicht nach einigen Jahren total überlastet ist, wenn nicht mal ein Umdenken in die Köpfe der Menschen kommt !

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.06.2024 12:08

Vor allem weil diese Straßen und Autobahnen unweigerlich zu einer amerikanisierung des Suburbanen Raumes führen.
Schau dir mal die grausligen Outlets und Fachmarktzentren entlang der Autobahnen an.
Das Gewerbegebiet Unterweitersdorf mit dem McDonald's Phallus ist da e ein gutes Beispiel.

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mei_meinung (2.138 Kommentare)
am 14.06.2024 17:24

Du vergleichst jetzt ernsthaft Outlets und Fachmarktzentren mit dem Gewerbegebiet UWD? Mich wundert nix mehr.

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Natscho (5.093 Kommentare)
am 14.06.2024 18:54

Es ist nicht das schlimmste Beispiel, aber als Fußgänger musst du dort auch Lebensmüde sein:
https://www.google.com/maps/@48.3577199,14.4749308,3a,75y,102.05h,91.93t/data=!3m6!1e1!3m4!1sd6qgL1in0jdn6xp1zPGYWw!2e0!7i16384!8i8192?coh=205409&entry=ttu

Gibt aber schlimmere Beispiele, wie dieses hier:
https://www.google.com/maps/@48.2214649,14.4071458,3a,75y,207.09h,78.89t/data=!3m6!1e1!3m4!1spyulg6tBXwU1WobdWMrW_A!2e0!7i16384!8i8192?coh=205409&entry=ttu

Aber es ist halt schlecht und schlechter
und nicht ok und schlecht

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