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Mühlviertel

Erstes INKOBA im Bezirk Rohrbach komplett verwertet

24. August 2020 00:04 Uhr

NIEDERKAPPEL. Der Wirtschaftsverband Donau-Ameisberg war Vorreiter für interkommunale Betriebsansiedelung im Bezirk Rohrbach.

Der regionale Wirtschaftsverband Donau-Ameisberg beweist, dass erfolgreiche Ansiedlungspolitik vor allem dann möglich ist, wenn Gemeinden nicht gegenseitig in Konkurrenz treten, sondern gemeinsam an einem Strang ziehen: "Der wirtschaftliche Zusammenschluss von acht Gemeinden des Bezirkes Rohrbach ist zu einem Erfolgsmodell geworden. Namhafte Firmen haben zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen", sagt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Das Betriebsbaugebiet mit einer Fläche von acht Hektar ist nunmehr vollständig verwertet, bereits 150 Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Vorreiter in der Region

Der "Regionale Wirtschaftsverband INKOBA Donau-Ameisberg" wurde 2003 als einer der ersten Gemeindeverbände in Oberösterreich gegründet und entwickelt sich seither zu einem Erfolgsmodell. "Die acht Gemeinden Hörbich, Hofkirchen, Lembach, Neustift, Niederkappel, Oberkappel, Pfarrkirchen und Putzleinsdorf stehen damit nicht gegeneinander im Standortwettbewerb, sondern stärken sich gegenseitig in ihren Bemühungen um eine positive regionale Wirtschaftsentwicklung und um die Erhöhung der Lebensqualität vor Ort. Namhafte Betriebe wie ÖkoFEN und Innovametall haben das Betriebsbaugebiet in Niederkappel für den Aus- und Neubau ihrer Betriebsstätten gewählt. Auch neu gegründete Unternehmen wie Landtechnik Luger und NIC-Building haben dort ihren Standort.

Mit dem interkommunalen Betriebsbaugebiet in Niederkappel sind sehr wichtige Voraussetzungen für die Neuansiedlung oder die Verhinderung von Absiedlungen bestehender Betriebe geschaffen worden. Aktuell erbringen zirka 150 Arbeitnehmer am Standort eine entsprechende Wertschöpfung in der Region und vermindern die Abwanderung aus dem Bezirk. Das nun vollständig verwertete Betriebsbaugebiet umfasst eine Fläche von rund 8 Hektar. Eine Top-Infrastruktur und gute Umfeldbedingungen unterstützen die Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Weiterentwicklung.

Schaffung von Arbeitsplätzen

"Unsere wichtigsten Ziele sind die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Betriebe zu halten und neue Unternehmen in der Region anzusiedeln", betont Josef Wögerbauer, Obmann des Regionalen Wirtschaftsverbandes Donau-Ameisberg und Bürgermeister der Standortgemeinde Niederkappel.

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