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Mühlviertel

Einbruch in Rohrbacher Juweliergeschäft geklärt - Täter schweigt

Von nachrichten.at   19. Oktober 2021 14:35 Uhr

Der 34-jährige Täter sitzt in Haft, schweigt aber zum Vorwurf.

ROHRBACH. Ein einschlägig vorbestrafter Mann konnte jetzt ausgeforscht werden, der Ende August in ein Juweliergeschäft in Rohrbach eingebrochen hat und mit einer Beute im Wert von mehreren Tausend Euro entkommen konnte.

Knapp zwei Monate nach einem Einbruch in einem Juweliergeschäft in Rohrbach konnte nun ein Verdächtiger ausgeforscht werden. Zu diesem Zeitpunkt saß der 34-jährige, einschlägig vorbestrafte Einheimische aber bereits wegen eines anderen Delikts in Haft.

Es war in der Nacht des 29. August, als der Rohrbacher am Stadtplatz eine im Außenbereich befestigte Schmuckvitrine eines Juweliergeschäfts mithilfe eines spitzen Gegenstandes eingeschlagen hatte. Daraus entwendete er laut Polizei hauptsächlich Ringe im Wert von insgesamt 10.000 Euro.

Doch damit hatte der Verdächtige offensichtlich nicht genug: Denn kurz danach versuchte er unweit des ersten Tatorts bei einem weiteren Juwelier am Stadtplatz erneut sein Glück. Auch diesmal wollte er die vor dem Geschäft befindliche Vitrine einschlagen, scheiterte bei diesem Versuch aber am Sicherheitsglas.

Ware im Pfandhaus versetzt

Auf die Schliche kamen die Ermittler dem 34-Jährigen schließlich über die Beute. Denn der Täter hatte das Diebesgut kurz nach seinem Coup in einem Pfandhaus in Linz versetzt.

Und weil die Kriminalisten genau den Verdacht gehegt hatten, dass der Täter die Ware möglicherweise verkauft haben könnte, fragten diese sämtliche Pfandhäuser in der Umgebung danach ab, ehe sie in Linz fündig wurden. Dort hatte man sich erinnert, dass kürzlich ein Mann sämtliche Ringe zum Verkauf gebracht hatte. Diese wurden schließlich von der geschädigten Juwelierin eindeutig wiedererkannt. Zudem konnte der Beschäftigte des Pfandhauses dann auch den Schmuck-Verkäufer anhand eines Fotos identifizieren.

Einschlägig vorbestraft

Der 34-Jährige ist für die Polizei aber längst kein unbeschriebenes Blatt. Der einschlägig Vorbestrafte war bereits mehrfach inhaftiert gewesen. Unter anderem habe er laut Polizei bereits wegen Diebstahls und Einbruchs eine fünfjährige Haftstrafe abgesessen.

Kurz nach dem Juweliereinbruch hat er schließlich eine zwei monatige Freiheitsstrafe in der Justizanstalt Linz angetreten, die er wegen seiner Mittäterschaft bei einem anderen Diebstahl auferlegt bekommen hatte. Zu dem jüngsten Schmuck-Raub wollte der Verdächtige aber vorerst keine Angaben machen, hieß es am Dienstag. (nieg)

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