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Mühlviertel

Ein schöner Gipfelsieg für den Burgstall

Von Bernhard Leitner  14. Mai 2021 00:04 Uhr

Ein schöner Gipfelsieg für den Burgstall
Der Helfertrupp bei der Wiedererrichtung des Burgstall-Gipfelkreuzes

ST. GEORGEN AM WALDE. Ein Kraftakt, den auch die OÖNachrichten ins Rollen brachten, ermöglichte ein neues Gipfelkreuz.

948 Meter ist der Burgstall hoch. Das haben zumindest die heute erwachsenen St. Georgener in der Schule gelernt. Aktuelle Vermessungen bescheinigen der höchsten Erhebung im Bezirk Perg sogar eine Höhe von 949,21 Metern über Adria. Ob 948 oder 949 – fest steht, dass der Burgstall seit dieser Woche wieder über ein massives Gipfelkreuz aus Granit verfügt, nachdem dessen Vorgänger vor einem Jahr umgestürzt und nicht mehr erneuert worden war.

Die OÖN haben im Februar nach einem Hinweis von VP-Vizebürgermeister Andreas Payreder das Burgstall-Dilemma thematisiert, worauf die Neuerrichtung des Gipfelkreuzes Fahrt aufnehmen sollte: Noch im März wurde der Sockel des alten Kreuzes abgebaut das Fundament für das neue Wahrzeichen vorbereitet. Im April wurde ein neuer Sockel gemauert. Dabei tat sich vor allem Hans Bock als versierter Maurer hervor. "Dieses Kreuz reißt keiner mehr so schnell nieder", klopfte Bock am Dienstag beim Besuch der OÖNachrichten zufrieden auf die Mauerfugen. Auch Karl Müller war bei der Wiedererrichtung des Kreuzes mit Rat und Tat zur Stelle.

"Eine kleine, aber höchst engagierte Gruppe war hier in den vergangenen Tagen am Werk", sagt St. Georgens Bürgermeister Franz Hochstöger. Er nahm auch Kontakt zum Steinmetzbetrieb "Stein & Keramik Solutions" aus Langenstein auf, welcher kostenlos die Inschrift der Ehrentafel des Kreuz-Sockels auffrischte.

Viel Muskelkraft erforderlich

Am Montagabend rückte dann ein Trupp der Feuerwehr mit Kommandant Peter Spiegl und Stellvertreter Hannes Leitner an, um gemeinsam mit Leo Holzinger und Lorenz Höbarth vom St. Georgener Bauhof das mehr als 300 Kilogramm schwere Kreuz zum Gipfel zu bringen und in den dafür vorgesehenen Sockel zu hieven. Bis etwa 100 Meter vor dem Gipfel konnte das Kreuz noch mit einem Traktor transportiert werden. Ab dann war die Muskelkraft der Helfer gefragt. Mit zwei kurzen Verschnaufpausen war auch diese Distanz überwunden. Ein Gerüst erleichterte die Arbeit auf den letzten Metern. Auch für Verpflegung der Helfer war vorgesorgt.

Einen Termin für die offizielle Segnung und Eröffnungsfeier des Gipfelkreuzes muss die Gemeinde noch suchen. Ein Favorit wäre das erste Augustwochenende – am 43. Jahrestag der Segnung des ersten Burgstallkreuzes. (lebe)

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Artikel von

Bernhard Leitner

Lokalredakteur Mühlviertel

Bernhard Leitner
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