Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 21. Februar 2019, 17:53 Uhr

Linz: 9°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 21. Februar 2019, 17:53 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Mühlviertel

Ein Donau-Kraftwerk wird barrierefrei

LUFTENBERG AN DER DONAU. Mit den ersten Rodungsmaßnahmen im Auwald haben am Dienstag dieser Woche die Vorbereitungen für ein groß angelegtes Artenschutz-Projekt begonnen.

Ein Donau-Kraftwerk wird barrierefrei Ein Jahr Bauzeit für Fischwanderhilfe

In einem fünf Kilometer langen Begleitbach können Fische künftig das Kraftwerk umschwimmen. Foto / Grafik: Verbund Bild:

Als drittes Wasserkraftwerk an der Donau in Oberösterreich wird Abwinden-Asten barrierefrei: Auf einem fünf Kilometer langen Umgehungsbach entsteht südlich der Donau im Gemeindegebiet von Luftenberg Österreichs längste Fischwanderhilfe. Der Kraftwerksbetreiber Verbund investiert sieben Millionen Euro in diese Artenschutz-Maßnahme.

Erdarbeiten noch im Winter

Insgesamt werden rund um das Wasserkraftwerk fünf Hektar Fließgewässer-Lebensräume geschaffen, die Fischen eine Möglichkeit bieten, das Kraftwerk zu passieren. Mit dieser Maßnahme werden die Stauräume von Wallsee-Mitterkirchen und Abwinden-Asten sowie deren Zuflüsse wie Traun, Enns, Aist und Naarn miteinander verbunden. Nach den bereits begonnenen Rodungen werden auch die Erdarbeiten noch im Winter gestartet. Nach rund einem Jahr Bauzeit soll die Fischwanderhilfe im Frühjahr kommenden Jahres fertiggestellt sein.

Das Einlauf-Bauwerk der Fischwanderhilfe befindet sich im Stauraum Abwinden-Asten etwas oberhalb des Ausees. Von dort weg führt der Umgehungsbach über eine Länge von 5,3 Kilometern durch die Au und mündet 700 Meter unterhalb des Kraftwerks wieder in die Donau. "Das Gerinne wird naturnah ausgestaltet. Auf den schottrigen Ufern werden wertvolle Lebensräume und Reproduktionsstätten für Fische geschaffen", sagt Projektleiter David Oberlercher.

Mit einer lockeren Abfolge von Seicht- und Tiefwasserzonen, angereichert um Totholz-Stationen, entsteht attraktiver Lebensraum für Fische und andere Wasserorganismen. Wie die Erfahrungen aus den bereits bestehenden Fischwanderhilfen in Greifenstein und Ottensheim zeigen, erobert die Natur binnen kürzester Zeit den neuen Lebensraum: Dort wurden schon nach wenigen Monaten 41 Fischarten – darunter Welse bis zu einer Länge von 1,65 Metern – gesichtet. (lebe)

Kommentare anzeigen »
Artikel 18. Januar 2019 - 02:25 Uhr
Mehr Mühlviertel

Von 500-Kilo-Stier umgerannt: Arbeiter verletzt

PERG. Ein 50-jähriger Arbeiter hat sich nach dem Angriff eines 500 Kilo schweren Stiers Verletzungen ...

Bahnübergänge bremsen die Mühlkreisbahn

MÜHLVIERTEL. Die Auflassung von Bahnübergängen soll die Mühlkreisbahn beschleunigen.

Diätologinnen: "Wir sind nicht die Bösen, die jedem alles verbieten wollen"

FREISTADT. Die Diätologinnen des LKH Freistadt achten auf die Ernährung der Patienten.

Ein Bezirkskommandant, der auch heiße Eisen schmiedet

KEFERMARKT. Thomas Wurmtödter zum neuen Feuerwehr-Bezirkschef gewählt.

Eine Woche lang sprachen Schüler nur Englisch

SANKT PETER. Unterricht mit "Native Speakers".
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS